Fast wie eine große Familie Beliebt wie eh und je: Käfertreffen in Fürstenau

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jesc Fürstenau. Es wimmelte diesmal nur so von Käfern und Buggys auf dem Gelände des Schulreitsportzentrums. Sie waren aus dem gesamten norddeutschen Raum sowie aus den Niederlanden zu dem beliebten Käfertreffen in Fürstenau gekommen, eine schöne Veranstaltung mit einer Ausfahrt und gemütlichen Abenden. Ganz so voll wie in den vergangenen Jahren war es aber nicht, denn die Ferien sind noch nicht zu Ende.

Es begann bereits am Freitagabend. Nach und nach flogen die Wolfsburger Krabbler ein und bezogen ihr Quartier. Auf dem Zeltplatz entwickelte sich schnell familiäres Ambiente.

Alte und neue Freunde kamen zusammen und tauschten Erfahrungen aus. Ersatzteile konnten natürlich auch erworben werden. Oft ist es nämlich gar nicht so einfach, für ein über 60 Jahre altes Fahrzeug noch originale Teile zu bekommen.

Aber man kennt sich mittlerweile, freut sich auf das Treffen in Fürstenau und bringt auch das eine oder andere Teil zum Tauschen mit. Und bei dieser Gelegenheit entwickelten sich auch wieder die Gespräche, die oft nur ein Thema hatten, den VW Käfer .

Nach dem ersten gemütlichen Abend ging es am Samstag mit dem ersten Höhepunkt des Treffens weiter. Gegen Mittag stand die Ausfahrt auf dem Programm. Zuvor hatte der Vorsitzende der Käferfreunde Fürstenau, Stefan Schwietert, die Gäste aus nah und fern willkommen geheißen. „Toll, dass ihr alle wieder da seid“, freute sich der Vorsitzende auf ein kurzweiliges Wochenende. Sein Dank galt Polizei und MSC, denn ohne ihre Hilfe wäre die Ausfahrt nicht realisierbar gewesen. Im Vorfeld hatte es eine Lagebesprechung mit der Polizei Bersenbrück und dem Motorsportclub gegeben, die den Korso absicherten.

„Ich bin begeistert von diesem Event“, betonte der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Fürstenau, Heinz Santel, bei der Begrüßung. Die Fahrt führte zunächst durch die Große Straße und dann weiter über Kettenkamp und Ankum sowie Bippen und durch die Maiburg zurück nach Fürstenau. Eine Besonderheit war dabei der Begegnungsverkehr zwischen den beiden Kreisverkehrsplätzen an Bentrups und an Husteden Ecke.

Am Nachmittag galt es dann, wie auch in den vergangenen Jahren, die Pokalgewinner in den verschiedenen Klassen zu ermitteln. Dabei ging es um das älteste Fahrzeug ebenso wie die weiteste Anreise.

Beim ältesten Fahrzeug war der Nortruper Mark Wingmann mit seinem Brezelkäfer, Baujahr 1951, nicht zu schlagen. Der jüngste Käfer (Mexiko 1997) wurde von Elke und Gerold Mund aus Ennigerloh präsentiert.

Besonders viel Spaß machten bei dem spätsommerlich warmen Wetter die Schlammfahrten mit den Buggys der Gäste aus den Niederlanden. Sogar gebadet wurde im Schlamm.

Die Kinder machten es vor und die Großen konnten dann natürlich auch nicht widerstehen.

Der Buggyclub Holland mit Sitz in Ter Apel feierte im Rahmen des Fürstenauer Käfertreffen sein vierzigjähriges Bestehen. Bei den Holländern ging es dann auch mächtig rund. Selbstverständlich sind sie auch Mitglied bei den Käferfreunden Fürstenau.

Im Laufe des Abends wurden dann die Pokale übergeben. DJ Willi aus dem Emsland heizte mächtig ein. Eine Tombola, bei der jedes Los gewann, rundete das Treffen ab.


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