Bernhard Süskind heute zu Gast Fürstenau: Buchpräsentation ins IGS-Forum verlegt

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Bernhard Süskind stellt am 17. Juli, seine Lebenserinnerungen vor. Foto: Jürgen SchwietertBernhard Süskind stellt am 17. Juli, seine Lebenserinnerungen vor. Foto: Jürgen Schwietert

Fürstenau. Das Interesse ist groß. Aus diesem Grunde wird die Vorstellung des Buches „Wir waren doch alle Freiwild“ des Fürstenauer Ehrenbürgers Bernhard Süskind in einen größeren Raum verlegt. Sie wird heute, 17. Juli, 19.30 Uhr, nicht im Alten Rathaus am Marktplatz stattfinden, sondern im Forum der Integrierten Gesamtschule.

Das haben die Stadt Fürstenau und der Heimatverein einvernehmlich entschieden. So soll allen interessierten Bürgern die Möglichkeit gegeben werden, an der Buchvorstellung teilzunehmen.

In dem im Eigenverlag erschienenen Buch setzt sich der heute in den USA lebenden Bernhard Süskind schwerpunktmäßig mit der Zeit des Nationalsozialismus in Fürstenau auseinander, wo er als junger Mann jüdischen Glaubens lebte. Eindringlich schildert Bernhard Süskind in seinem Buch, das er seiner Familie gewidmet hat, das Verhalten der Nationalsozialisten gegenüber den Bürgern jüdischen Glaubens. Er geht dabei auf die Vorkommnisse in der Stadt Fürstenau ebenso ein wie auf die Erlebnisse im Konzentrationslager Buchenwald und seine erzwungene Auswanderung über Schweden in die USA. Auch erinnert er an die vielen ermordeten Juden.

Bernhard Süskind steht im Anschluss der Buchvorstellung für Gespräche zur Verfügung. Die Veranstaltung wird musikalisch von Elena Pushkareva umrahmt.


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