Gemeinde wesentlich geprägt Bundesverdienstkreuz für Alfons Bertke aus Berge

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jesc Berge. Mit dem Bundesverdienstkreuz hat Bundespräsident Joachim Gauck den langjährigen Berger Bürgermeister Alfons Bertke ausgezeichnet. Die Ehrung nahm Landrat Michael Lübbersmann vor. In seiner Laudatio würdigte er die Verdienste Bertkes nicht nur in der Kommunalpolitik. Auch Ehefrau Renate und der Familie galten Worte des Dankes.

Nach der musikalischen Eröffnung des Festaktes durch Daniela Dohle (Gesang) und Hans-Georg Wissmann (Klavier) hieß Bürgermeister Volker Brandt zahlreiche Gäste und Wegbegleiter Alfons Bertkes sowie dessen Familie willkommen.

Die Ehrung sei, so Volker Brandt, von der Gemeinde Berge angeregt und am 24. Januar 2014 vom Bundespräsidenten ausgesprochen worden.

Alfons Bertke habe seine Gemeinde 30 Jahre lang im Kreistag vertreten, sei auch Träger des Ehrenringes des Landkreises. In seiner Partei, der CDU, sei er tief verwurzelt. Von 1991 bis 2011 habe er im Rat der Samtgemeinde Fürstenau gewirkt, davon fünf Jahre als Samtgemeindebürgermeister, und im Rat der Gemeinde Berge. In den 25 Jahren seiner Amtszeit als Bürgermeister Berges habe Bertke die Nordkreisgemeinde dank seines Durchsetzungsvermögens wesentlich vorangebracht. „Es ist eine beeindruckende Zeitspanne, in der du Berge wesentlich geprägt hast“, betonte Brandt. Weiterhin habe Bertke als ehrenamtlicher Richter am Verwaltungsgericht fungiert.

Volker Brandt ließ es sich nicht nehmen, die Zeiten ehrenamtlicher Tätigkeit aufzurechnen. Dabei kam er auf ununterbrochene 13 Jahre im Leben des nunmehr 74-jährigen.

„Alfons Bertke ist in seiner Nachbarschaft und den Vereinen tief verwurzelt“, betonte der Bürgermeister, der auch das kirchliche Engagement Bertkes würdigte.

Auch Landrat Michael Lübbersmann ging in seiner Laudatio auf das vielfältige Engagement Bertkes ein, das nur im Kontext der Familie möglich gewesen sei. „Wer in der Politik Dankbarkeit erwartet, ist ein unverbesserlicher Optimist“, führte der Landrat aus. Alfons Bertke habe sich aus voller Überzeugung politisch engagiert. Die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes setze ein Zeichen für das, was unsere Gesellschaft schätze. „Wir brauchen Menschen, die die Initiative ergreifen, die mit neuen Ideen Bahn brechen. Wir brauchen Menschen, denen das Schicksal anderer Menschen nicht gleichgültig ist“, betonte Lübbersmann, „denn diese Menschen schaffen ein wichtiges Mehr an Lebensqualität.“

Der Landrat erinnerte an die vielfältige und langjährige kommunalpolitische Arbeit des Geehrten. Bertke habe auf allen kommunalpolitischen Baustellen mitgeplant und -gebaut. Dafür sei Bertke die goldene Ehrennadel des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes verliehen worden. Die Aushändigung des Bundesverdienstkreuzes schloss sich an.

Nach einem weiteren Musikstück ergriff Tochter Christine Felthaus-Bertke das Wort. „Ich freue mich sehr über deine heutige Ehrung. Du hast unser Dorf und unsere Familie geprägt“, betonte sie, um dann einige der Tugenden ihres Vaters zu skizzieren, darunter unermüdlichen Fleiß, bescheidene Einfachheit, hartnäckige Standfestigkeit und unbedingtes Mitgefühl.

Friedhelm Spree, Vorsitzender des CDU-Gemeindeverbandes in der Samtgemeinde Fürstenau, betonte, stolz und glücklich zu sein, einen solch verdienstvollen Politiker in den eigenen Reihen zu haben. Alfons Bertke sei ein großes Vorbild für die Gesellschaft.

Für die Verwaltung ergriff Roswitha Kühle das Wort. „Berge ist in diesen Jahren sehr stark gewachsen“, betonte sie, um sodann all die Vorhaben aufzuzeigen, die Alfons Bertke als Bürgermeister in Berge und seinen Ortsteilen verwirklicht oder auf den Weg gebracht habe. Dadurch bedingt, habe Berge beim Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ mehrfach vordere Plätze belegt.

„Dein Leben ist geprägt von Mut und Fleiß. Du hast es geschafft, die Familie und die Ehrenämter unter einen Hut zu bekommen“, betonte Josef Triphaus, ein alter Parteifreund Alfons Bertkes aus Grafeld. Für die konstruktive Zusammenarbeit im Samtgemeinderat wiederum dankte Benno Trütken (SPD).

Alfons Bertke selbst dankte dem Laudator und der Verwaltung, besonders aber seiner Familie, der die Auszeichnung auch gebühre. Er, der auch in seiner Kirche und dabei besonders im Pfarrgemeinderat aktiv war, rief dazu auf, „im Sinne unseres Glaubens, im Sinne Jesu Christi“ zu handeln.

Der Festakt klang mit der Nationalhymne aus.


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