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Rosarot und stinkend Lkw verliert zwischen Fürstenau und Ankum Schlachtabfälle


Fürstenau. Es war ein rosaroter Brei von - nun ja - unterschiedlicher Konsistenz. Was ein Lkw am frühen Abend zwischen Fürstenau und Ankum auf einer Strecke von rund 15 Kilometer verlor, war alles andere als appetitlich. Mehr oder weniger flüssige Schlachtabfälle aus der Hähnchenmast landeten vom Fahrer unbemerkt auf der Straße.

Nach Angaben von Nordwestmedia war der 58-jährige Fahrer mit seinem Sattelzug von Gildehaus in Grafschaft Bentheim nach Diepholz unterwegs. In der nach oben nur mit einer Plane abgedeckten Mulde des 40-Tonners werden für gewöhnlich Knochen transportiert. Diesmal hatte der Fahrer eine weniger feste Ladung übernommen.

Auf der Osnabrücker Straße in Fürstenau - nahe McDonalds - passierte dann gegen 20 Uhr am Samstag das Malheur: Der Fahrer musste stark bremsen, geschätzte 100 bis 150 Kilo schwappten dadurch über die Bordwand und blieben in einer rund 30 Zentimeter hohen Schicht zurück. Durch die in Wallung geratene Ladung - immerhin 25 Tonne - wurden wohl die Hecktüren der Mulde verformt. Sie hielt nicht mehr dicht: Auf den nächsten Kilometern sickerten weitere Schlachtabfälle auf die B 214. Erst in Ankum konnte die Polizei den leckenden Schlachtabfalltransporter stoppen.

Feuerwehr und Straßenmeisterei reinigten die Straße, die B 214 wurde dazu teilweise gesperrt. Die Reste der Ladung werden auf einen anderen Transporter verladen. Und dann vermutlich, wie ursprünglich geplant , in Diepholz zu Tierfutter verarbeitet.


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