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Festival in Lonnerbecke Eine gute Idee: „Der Gasthof rockt“

Von Christine Stöckel

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Open-Air-Konzert in Lonnerbecke.Foto: privatOpen-Air-Konzert in Lonnerbecke.Foto: privat

stoe LONNERBECKE. Mit „Der Gasthof rock“ macht der Gasthof Mol nicht nur den Rockfans eine Freude, sondern auch den dort auftretenden Bands. Auf dem Lonnerbecker Schützenplatz, der von Mol zum Festivalgelände umfunktioniert wurde, überzeugen Musiker der Region.

„Dass überhaupt noch jemand den Bands aus der Gegend die Chance gibt aufzutreten, finde ich gut. Gerade weil das leider immer seltener wird, freue ich mich, heute dabei zu sein“, lobt „Mr. Cracker“-Frontmann Alexander Pampel die zweite Auflage von „Der Gasthof rockt“. Mit dieser Meinung ist er nicht allein. Spätestens zum Auftritt seiner Rock’n’-Roll-Band wird das Festivalgelände voll sein.

Das Festival eröffnet die Band „Abzolut“. Dass die Lingener Rockband erst seit fünf Jahren existiert, merkt man ihr nicht an. Als hätten sie nie etwas anderes getan, heizen die Gitarristen Ian und Tobias, Bassist David und Schlagzeuger Fabian nebst Sängerin Mona dem Publikum ein.

Absoluter Höhepunkt: Nach dreijähriger Auszeit kehrt die Band „Kula“ auf die Bühne zurück und nimmt die Gäste mit ihren deutschsprachigen Texten schnell für sich ein. Neben den typischen Themen wie Liebe und Beziehung besingt die Band auch ganz alltägliche Probleme. „Kennt ihr das auch? Diese peinliche Situation, wenn man beim Einkaufen Leuten begegnet, die man nicht mag?“, kündigt Sänger Holger Brüggemann den nächsten Song an.

Auch die Fans freuen sich sichtlich über das Comeback. Aus der ersten Reihe hört man sie die Texte mitgrölen. „Am Anfang waren wir noch ein wenig eingerostet, aber dann war es ganz schnell wie früher“, kommentiert ein Bandmitglied den Auftritt. In der dreijährigen Pause sei bei dem Trio viel passiert. Zwei seien Vater geworden und hätten eine Familie gegründet. Nun würden sich alle freuen, wieder Musik machen zu können.

Langsam beginnt es zu dämmern. Das Gelände wird nur noch vom Schein der Bühne erleuchtet, als die Gäste den glänzenden weißen Kontrabass entdecken. Eindeutig das Markenzeichen von „Mr. Cracker“.

Die fünf Rock’n’Roller sind in der Region mittlerweile für ihre Musik aus den Fünfziger- und Sechzigerjahren bekannt. „Ich habe die Band schon 2008 bei ,Rock am Schloss‘ gesehen. Die Musik gefällt mir“, freut sich Festivalbesucher Tim Wagemester. Wieder einmal überzeugen die Quakenbrücker durch Lässigkeit und Stil. Nicht nur jeder Ton, auch die Haartolle sitzt perfekt.

Familie Mol freut sich, dass die Bands viele Besucher ansprechen. Damit dürfte einer Fortsetzung des Festivals nichts im Wege stehen.


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