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Stamm Armin feiert Pfadfinder seit 50 Jahren in Fürstenau aktiv

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Fürstenau. In Fürstenau gibt es seit einem halben Jahrhundert Pfadfinder. Jetzt feierte der Stamm Armin den Geburtstag mit vielen Freunden auf der Schlossinsel in Fürstenau. Klar, dass auch viele Ehemalige mit von der Partie waren.

Vor 50 Jahren gründeten Aktive aus den Reihen der damals in Fürstenau stationierten Soldaten und Fürstenauer Bürger den Stamm Armin. Wolfgang Drexler, Axel Klose und Walter Wiese sowie Ulli Hofmann, Günter Nyenhuis und Walter Schäfer waren die Männer der ersten Stunde. Heute wird die Fürstenauer Pfadfinderschaft engagiert von Stefan Dartsch geleitet. Er und sein Team hatten für die Jubiläumsfeier auf der Schlossinsel natürlich stilecht Jurten aufgebaut. „Unsere Pfadfinder, angefangen bei den Wölflingen bis hin zu den Altpfadfindern, haben fleißig mit angepackt und das Lager aufgebaut“, freute sich Stammesführer Stefan Dartsch.

Den ganzen Tag über ließen sich Gäste sehen. Mit dabei waren auch die Gründungsmitglieder Wolfgang Drexler, Axel Klose und Walter Wiese. Da gab es natürlich viel zu erzählen und zu besprechen. Unterdessen konnten andere Gäste schauen, wie in den Jurten Stockbrot gebacken wurde, oder sie konnten auf dem Schlossteich Kanu fahren oder im Hof des ehemaligen Gefängnisses ihre Treffsicherheit beim Bogen- und Luftgewehrschießen ausprobieren. Insbesondere das Schießen mit dem Bogen will gelernt sein, wie die Gäste feststellten.

Die Fürstenauer Pfadfinder sind aber nicht nur bei besonderen Veranstaltungen wie das Jubiläumsfest aktiv. Sie halten das ganze Jahr über Angebote bereit. So sind die Kinder im Alter von sieben bis zwölf Jahren in der Wölflingsstufe (Meute) organisiert. Nachdem sie das Pfadfinderversprechen „Ein Wölfling hilft, wo er kann. Ein Wölfling nimmt Rücksicht auf andere“ abgelegt haben, bekommen sie das gelbe Halstuch. Weiter geht es mit der Pfadfinderstufe, hier kommen Jugendliche im Alter von elf bis 15 Jahren zusammen. „Ich will nach den Regeln aller Pfadfinderinnen und Pfadfinder mit euch leben“, versprechen sie. Sie tragen gelb-blaue Halstücher. Die Ranger und Rover (Altpfadfinder) sind dann die ältesten Mitglieder eines Stammes. Sie alle treffen sich wöchentlich in ihren Räumen in der Roten Schule in Fürstenau. Im Jahresreigen gehören Kanufahrten, Sommer- und Winterlagen sowie der Haik (Pfadfinderlauf) zu den Höhepunkten des Stammeslebens. Dabei geht es auch schon mal nach Schweden oder Schottland.

Informationen zu den Gruppenstunden und zu den Aktivitäten sind bei Stammesführer Stefan Dartsch erhältlich.

Auf den Schautafeln, die sich auch Fürstenaus Bürgermeister Herbert Gans und Monika Kolosser als Vertreterin der Verwaltung ansahen, waren alle Aktivitäten aus dem Stammesleben aufgelistet. Die beiden Gäste waren beeindruckt und freuten sich über das Engagement der Pfadfinder, besonders auch mit Blick auf die Jugendarbeit.


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