Positive Zukunftsperspektive Abschlussfeier der Deula-Jugendwerkstatt Fürstenau

Von Jürgen Schwietert

Alle Absolventen der Deula-Jugendwerkstatt erreichten einen besseren Notendurchschnitt als zunächst erwartet.Alle Absolventen der Deula-Jugendwerkstatt erreichten einen besseren Notendurchschnitt als zunächst erwartet.
Jürgen Schwietert

Fürstenau. Acht junge Menschen haben in diesem Jahr ihren Schulabschluss in der Deula-Jugendwerkstatt Fürstenau gemacht. Nun wurden die Zeugnisse überreicht.

Bei einer harmonischen Abschlussfeier der Deula-Jugendwerkstatt Fürstenau im Schloss zu Fürstenau wurde jetzt der Jahrgang 2020/21 verabschiedet. Über die überdurchschnittlich guten Zeugnisse freuten sich die Absolventen ebenso wie der ehrenamtlich tätige Lehrkörper und die Prüfungskommission sowie die Gäste aus der Verwaltung. Besonders erfreulich ist, dass alle Absolventen eine positive Perspektive für die Zukunft haben.

Im Sitzungssaal der Samtgemeinde hieß Samtgemeindebürgermeister und Stadtdirektor Benno Trütken die Teilnehmer herzlich willkommen. „Ihr habt es nicht nur geschafft, einen Abschluss zu bekommen, ihr habt dieses in einer besonderen Zeit geschafft unter Einschränkungen und bei den durch Corona ausgelösten Ängsten und Sorgen um Familie und Freunde. Heute dürft ihr feiern. Ihr habt es verdient. Nutzt den Abschluss und macht entsprechend weiter“, betonte er. Er dankte allen, die diesen jungen Menschen diese Ausbildung ermöglicht haben.

Der Geschäftsführer der Deula, Mathias Kirchhoff, ging auf die schwierigen Verhältnisse im vergangenen Jahr ein. Sein Dank galt neben allen, die sich bei der Qualifizierung der jungen Leute engagiert haben, auch der Stadt Fürstenau für ihre Unterstützung. 

Perspektive nach dem Abschluss

Für die Prüfungskommission sprach der Vorsitzende Josef Thale. „Die Entwicklung bei dem einen oder anderen war erstaunlich“, freute er sich. Vor der Übergabe der Zeugnisse dankte Sozialpädagoge Andreas Twardon (Deula) dem gesamten Team mit den Lehrkräften Georg Brinkmann (Mathematik), Nadja Heinrich (Wirtschaft), Klemens Wolf (Geschichte), Hans-Jürgen Seeger (Biologie) und Josef Thale (Deutsch) sowie von der Deula-Jugendwerkstatt mit Nadja Heinrich, Dietmar Hiller, Elke Schrey und Fabian Weinmann. Ebenfalls galt der „Maßarbeit“, vertreten durch Stefanie Hille und Stefan Loureiro Silva ein Dankeschön für die erforderliche Unterstützung.

Im Mai wurden vier junge Frauen und vier junge Männer für die Prüfungen zugelassen. Diese acht Prüflinge haben alle eine Perspektive für die Zeit nach dem Abschluss gefunden. Zwei werden eine schulische Ausbildung im Fach Pflegeassistenz machen. Vier besuchen berufsbildende Schulen in Bersenbrück oder Lingen, um sich weiter auf eine Ausbildung vorzubereiten. Ein Schüler wird eine überbetriebliche Ausbildung machen, ein Teilnehmer voraussichtlich direkt in eine Ausbildung kommen. „Aufgrund der Corona-Situation war es wie schon im vergangenen Jahr schwierig, direkt Ausbildungsplätze zu finden“, so Andreas Twardon.

Den Hauptschulabschluss errangen Simon Kahlert, Lea-Marie Kohorst, Fani Ognyanova, Michelle Overberg, Artur Remgen, Omar Satouf, Pascal-Lennart Steinberg und Fatime Tarllamisaj. Wie die Deula mitteilte, erreichten alle einen besseren Notendurchschnitt als zunächst erwartet. 


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