Einsatz für sauberes Grundwasser Schüler verbringen einen Vormittag beim Wasserwerk in Ohrte

Wer weiß was die Umwelt braucht, um auch in Zukunft gesundes Trinkwasser zu liefern, der kümmert sich auch um sie. Foto: Wasserverband BersenbrückWer weiß was die Umwelt braucht, um auch in Zukunft gesundes Trinkwasser zu liefern, der kümmert sich auch um sie. Foto: Wasserverband Bersenbrück
Wasserverband Bersenbrück

Bippen. Rund 230 Schülerinnen und Schüler aus der Region – darunter auch Jugendliche der von-Ravensberg-Schule Bersenbrück und der Schwagstorfer Marienschule – haben sich beim Wasserwerk im Bippener Ortsteil Ohrte über das Thema Grundwasserschutz informiert.

Für viele Schulen im Nordkreis gehöre ein Vormittag im Wasserwerk in Ohrte, die Wanderung durch ein Wassergewinnungsgebiet und das Pflanzen von Laubbäumen zum festen Bestandteil in der Jahresplanung, heißt es in einer Pressemitteilung des Wasserverbands Bersenbrück. Wissen und Bildung gäben Impulse zum zukunftsfähigen Nachdenken und Handeln. Die Bedeutung von naturnahen Projekttagen habe gerade in der aktuellen Diskussion um Nachhaltigkeit sowie Klima- und Grundwasserschutz an Bedeutung für die junge Generation gewonnen.

„Wir sind gefordert, das Trinkwasser auch für zukünftige Generationen in seiner Qualität zu erhalten.“Horst Wieting

„Wir sind gefordert, das Trinkwasser auch für zukünftige Generationen in seiner Qualität zu erhalten“, erläuterte Waldpädagoge Horst Wieting. Während des Projektages „Wald und Wasser“ sei für die Schülerinnen und Schüler deutlich geworden, dass der Schutz des Grundwassers nur gemeinschaftlich funktionieren könne.

Für diesen aktiven Wasserschutz setzen sich die Schülerinnen und Schüler der Region, das Forstamt Ankum und der Wasserverband Bersenbrück bereits seit fünfzehn Jahren ein.

Viele Schritte sind nötig

„Für den Wasserverband Bersenbrück gilt, dass auch künftige Generationen gute Voraussetzungen für sauberes Trinkwasser haben müssen“, wird Umweltingenieur Peter Hömmen zitiert. Deshalb sei es wichtig, den Ursprung des Trinkwasserangebotes zu kennen und zu wissen, dass zahlreiche Schritte notwendig seien, bevor sauberes und gesundes Trinkwasser durch die Leitungen ins Haus sprudele.

Für die Schulklassen biete ein Tag im Wasserwerk und im Wald die Erfahrung, als Gruppe einen Beitrag für den Naturschutz zu leisten. Durch ihr Engagement machten die Schüler den Grundwasserschutz sichtbar und trügen zur Sicherung der Trinkwasserqualität bei. 


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