Betrieb stetig erweitert Tischlerei Meiners in Fürstenau hat sich mit Restaurierungen einen Namen gemacht

Von Jürgen Schwietert

Die CNC-Fräse erleichtert dem Meister Johannes Stein in vielen Bereichen die Arbeit. Foto: Jürgen SchwietertDie CNC-Fräse erleichtert dem Meister Johannes Stein in vielen Bereichen die Arbeit. Foto: Jürgen Schwietert

Fürstenau. Wenn man ihn ruft, ist er da. Der Tischlerbetrieb Meiners mit Inhaber Johannes Stein repariert und baut Fenster und Türen, Rolladen und Treppen und vieles mehr. Seit mehr als 30 Jahren ist der Tischlermeister, der den Betrieb 1988 von seiner Tante Johanna Meiners übernommen hat, für seine Kunden da. Ein weiteres Standbein des Innungsbetriebes ist das Bestattungswesen.

Die Tischlerei hat sich in den vergangenen Jahren räumlich und technisch immer wieder erweitert. Kürzlich hat Johannes Stein in eine computergesteuerte Fräse (CNC-Fräse) investiert. 

Die Ursprünge der Tischlerei liegen an der Großen Straße in etwa in Höhe des jetzigen Geschäfts Goldschmiede Keßler. Dort betrieb Carl Clemens Meiners seine Firma. Am jetzigen Standort Schwedenstraße 42 (früher An den Schanzen 33) wurde der Betrieb am 1. September 1950 von dessen Sohn Clemens Meiners und seiner Frau Johanna neu gegründet und ausgebaut. Der Tischlermeister gliederte damals dem Betrieb ein Möbelgeschäft an.

Ehemaliges Feuerwehrhaus umgebaut

 Am 1. Juli 1978 folgte die Erweiterung um ein Bestattungsinstitut. Acht Jahre später verstarb der Inhaber. Seine Frau Johanna führte die Geschäfte zunächst weiter. Aber ihr blieben auch nur noch wenige Jahre. Der Betrieb ging dann an den Tischlermeister Johannes Stein über.

Der hatte bei seinem Onkel Clemens gelernt, ging anschließend für einige Jahre Jahre nach Merzen in eine Möbeltischlerei. Seine Meisterprüfung legte er am 30. September 1986 vor der Handwerkskammer Osnabrück ab. Nach der Übernahme der Tischlerei übernahm Johannes Stein 1989 das ehemalige Feuerwehrhaus an der Schwedenstraße 42 in Fürstenau und baute es zur heutigen Werkstatt um.

Das Familienunternehmen, das auch ausbildet, hat sich besonders im Bereich Restauration auch überregional einen Namen gemacht – ob es um den Bau von Fenstern für das ehemalige Amtsgefängnis geht oder die Restaurierung von Kirchenmobiliar. So hat das Unternehmen in der Fürstenauer Schlosskirche Teile des Altars sowie die Kanzel restauriert.

Breit aufgestellt

 Gleichwohl ist das Unternehmen nach wie vor breit aufgestellt. „Wir machen im Tischlerhandwerk so ziemlich alles von der Restauration bis zum Neubau, darunter individuell gestaltete Treppen nach den Wünschen der Kunden“, so der 58jährige Firmeninhaber. Der Vater eines Sohnes und zweier Töchter ist auch Ansprechpartner im Trauerfall. Zu den entsprechenden Aufgaben sind auch der Druck von Trauerkarten und die Annahme von Traueranzeigen hinzugekommen. Besonders freut er sich über die guten Kontakte zu den benachbarten Tischlereien und Bestattungsunternehmen“. Man hilft sich in freundlicher Kollegialität, wenn es sein muss“, betonte Johannes Stein. 


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN