Zwei Kita-Wagen gespendet Meurer-Stiftung unterstützt Kinderzentrum Fürstenau

Bis zu acht Krippenkinder können dank der gespendeten Wagen nun auch an längeren Ausflügen teilnehmen. Foto: Heilpädagogische Hilfe BersenbrückBis zu acht Krippenkinder können dank der gespendeten Wagen nun auch an längeren Ausflügen teilnehmen. Foto: Heilpädagogische Hilfe Bersenbrück

Fürstenau. Das Kinderzentrum in Fürstenau hat von der Franz-Josef und Christel Meurer Stiftung die Anschaffung von zwei Kita-Wagen ermöglicht bekommen. Insgesamt acht Kinder können bei Ausflügen und Entdeckungstouren in der Umgebung nun in den beiden Gefährten Platz nehmen, wenn die Kinderbeine müde geworden sind und eine kleine Pause brauchen.

Die Erkundung der Nachbarschaft ist im Kinderzentrum Fürstenau ein beliebter Programmpunkt im Kindergartenalltag. So ermögliche die Nähe zum angrenzenden Reitsport-Zentrum regelmäßige Besuche bei den Ponys, heißt es in einer Pressemitteilung. Bei längeren Spaziergängen seien die Krippenkinder jedoch oft außen vor gewesen. Das habe sich durch die Anschaffung der beiden Wagen nun geändert. „Auch die Kleinen sind neugierig und möchten die Welt erkunden“, so Einrichtungsleiterin Kerstin Köllen.

„Es ist uns wichtig, Projekte in der Region zu unterstützen, die einen nachhaltigen Kern haben."Christel Meurer

Ein Wunsch, den Christel Meurer, Vorstandsvorsitzende der Meurer Stiftung und selbst zweifache Oma, gut nachvollziehen kann. „Der Meurer Stiftung liegt seit ihrer Gründung 2013 das Wohl von Kindern und Jugendlichen sehr am Herzen“, wird die frühere Unternehmerin zitiert. Anfragen nach Unterstützung gebe es viele und leider könne sie nicht jedem Anliegen beikommen. Bei einigen Anfragen seien ihr schon rein rechtlich die Hände gebunden. So könne die Meurer Stiftung zum Beispiel keine Privatpersonen unterstützen. „Des Weiteren ist es uns wichtig, Projekte in der Region zu unterstützen, die einen nachhaltigen Kern haben. Dass Kinder schon von jüngstem Alter an regelmäßig an die frische Luft kommen und sich durch Erkundungstouren ihr Erfahrungsradius stetig erweitert, ist zum Beispiel ein solches Anliegen“, so Christel Meurer.

Stiftung plant Afbau eines Patenschaftssystems

Die Zusammenarbeit mit dem Kinderzentrum solle noch erweitert werden, heißt es weiter. „Wir sind momentan im Begriff, in Fürstenau ein Patenschaftssystem von Familien für Familien aufzubauen und sehen das Kinderzentrum Fürstenau hier als sehr interessanten Partner an", so Christel Meurer und ihre Tochter Simone Kottwitz, die ebenfalls im Vorstand der Meurer Stiftung ist. Wie sich ein solches Konzept ausgestalten lassen könne, werde sich in den nächsten Monaten zeigen. „Kreativität ist in unserer täglichen Arbeit sehr wichtig. Wenn wir das Gefühl haben, da ist eine Idee, die ein großes Potential entwickeln kann, sind wir meistens mit im Boot“, erklärten Christel Meurer und Simone Kottwitz. „Zumeist sind es nicht nur finanzielle Mittel, die benötigt werden, sondern auch engagierte Menschen, die sich Gedanken um die Bereicherung des täglichen Zusammenlebens einer Gesellschaft machen. Wenn man dann die Früchte dieser Arbeit ernten kann, ist das sehr erfüllend. Man bekommt so viel Freude zurück“, erklärten sie abschließend.  


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