Familie und Job unter einen Hut gebracht Elke Pohl seit 25 Jahren als Rendantin in Hollenstede tätig

Von Maria Kohrmann-Unfeld

Zum Dienstjubiläum gab es für Elke Pohl einen großen Blumenstrauß von ihren Gratulanten. Foto: Maria Kohrmann-UnfeldZum Dienstjubiläum gab es für Elke Pohl einen großen Blumenstrauß von ihren Gratulanten. Foto: Maria Kohrmann-Unfeld

Fürstenau. Elke Pohl hat in diesem Jahr ihr 25-jähriges Dienstjubiläum als Rendantin der Kirchengemeinde Maria Rosenkranz Hollenstede gefeiert und ist damit die dienstälteste Rendantin in der Pfarreiengemeinschaft Fürstenau.

Vor 18 Jahren übernahm Elke Pohl zudem die Rendantur im Kindergarten St. Katharina Fürstenau, und seit neun Jahren ist sie Rendantin in der Kindertagesstätte St. Servatius Berge. In einer kleinen Feierstunde würdigten Pastor Hubert Schütte und die Pastorale Koordinatorin Christiane Becker im Beisein des Hollensteder Kirchenvorstandes die Verdienste der Jubilarin.

Matthias Nöring bedankte sich im Namen des Kirchenvorstandes für ihr großes Engagement zum Wohle der Gemeinde: „Wir sind froh, dass wir Elke haben. Sie ist eine Expertin auf ihrem Gebiet“, betonte er. Christiane Becker hob ihre Kollegialität und Hilfsbereitschaft hervor: „Aufgrund deines Einsatzes sowohl in der Kirchengemeinde Hollenstede als auch in den beiden Kindergärten in Fürstenau und Berge hast du ein umfassendes Wissen und stehst deinen Kolleginnen und Kollegen mit Rat und Tat zur Seite. Du bist ein echter Teamplayer!“ Pastor Hubert Schütte lobte die einvernehmliche Zusammenarbeit der Jubilarin mit der Samtgemeinde Fürstenau, die als Kommune erhebliche Mittel für die Kindergärten zur Verfügung stellt. 

„Die Arbeit ist umfänglich und nie langweilig.“Elke Pohl

Die gelernte Sparkassenkauffrau übernahm am 1. Mai 1994 das Amt der Kirchenrendantin von ihrem Vorgänger Josef Schumacher, der die Tätigkeit nach 18 Jahre aufgab. Sie begann mit zwei Aktenordnern und erstellte die Jahresabschlüsse mithilfe einer Rechenmaschine. „Einen Computer hatte ich damals noch nicht“, erinnert sie sich. Mittlerweile nehmen die Ordner in ihrem Büro einen Raum von zwei Metern Länge ein. Durch das „Homeoffice“ hat Elke Pohl die Möglichkeit, ihre Arbeitszeit flexibel zu gestalten, sodass sich die dreifache Mutter nebenbei um ihre Kinder und ihre Eltern kümmern konnnte. „Die Arbeit ist umfänglich und nie langweilig“, erklärt die Rendantin, die mit den Kirchenvorständen Hollenstede, Fürstenau und Berge insgesamt drei Arbeitgeber hat. Einen großen Raum ihrer Arbeit nimmt die Personalverwaltung für die 50 Mitarbeiter ein. Hinzu kommen Verträge, Homebanking, Statistik, Elternbeiträge für Sonderanfangszeiten, Friedhofsverwaltung und viele Telefongespräche.

Langjähriges Engagement auch beim Roten Kreuz

Im Laufe der Jahre hat sich Elke Pohl immer weiter fortgebildet. Zu Beginn ihrer Tätigkeit besuchte sie einen Kurs für kameralistische Buchführung. 2016 wurde des „New System“ eingeführt. „Doppik“ ist ein Buchführungs-System, das auf zwei sich jeweils kontrollierenden Doppelbuchungen beruht.

„Bei Fragen habe ich mich häufig an das Bistum gewandt. Meinen Namen kennen dort inzwischen alle“, berichtet Elke Pohl über die Anfänge ihrer Tätigkeit. Neben ihrer Arbeit engagierte sie sich ehrenamtlich für dörfliche Vereine und Verbände; unter anderem setzte sie sich 35 Jahre für das Rote Kreuz ein. Rückblickend auf die vergangenen 25 Jahre stellt Pohl fest, dass es eine gute Entscheidung war, das Amt der Rendantin zu übernehmen. „Ich konnte Arbeit und Familie immer unter einen Hut bringen, und sie macht mir auch heute noch Spaß.“


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN