Symbiose aus Jung und Alt Kolpingkapelle Schwagstorf ehrt langjährige Mitglieder

Von Maria Kohrmann-Unfeld

Gratulation:  Christopher Vismann (von links), Gerhard Teuber, Josef Osterhage, Rudi Gerweler, Ulrich Reinermann,  Karl-Heinz Ast, Kathrin Brinkmann und Johannes Osterhage. Foto: Maria Kohrmann-UnfeldGratulation: Christopher Vismann (von links), Gerhard Teuber, Josef Osterhage, Rudi Gerweler, Ulrich Reinermann, Karl-Heinz Ast, Kathrin Brinkmann und Johannes Osterhage. Foto: Maria Kohrmann-Unfeld

Schwagstorf. Bei der Kolpingkapelle Schwagstorf sind fünf langjährige Mitglieder für ihre Vereinstreue geehrt worden. Zudem erhielten Gerhard Teuber für seine 40-jährige Vorstandsarbeit und Ralf Klausing für seine 16-jährige Arbeit als Vorsitzender eine besondere Ehrung.

„Melodien, die Geschichte schrieben“, so lautete das Motto des Konzertabends, bei dem die Musiker ihr begeistertes Publikum mitnahmen auf eine musikalische Zeitreise durch die vergangenen vier Jahrzahnte. Dabei präsentierte das Orchester ein breit gefächertes Repertoire von der klassischen Blasmusik über Musicals, bis zur Rock- und Popmusik und erinnerte unter anderem an Konzertreisen nach Genua und Bad Orb.

Unter den 500 Gästen waren neben den Ehrengästen und vielen Vertretern der örtlichen Vereine auch befreundete Musikverbände und Chöre. Auch Karl-Heinz Ast, Vorsitzender des Kreismusikverbandes Osnabrück-Land, gratulierte der Kolpingkapelle zu ihrem Jubiläum: „Ich habe die Kolpingkapelle schon mehrfach gehört. Sie entwickelt sich immer weiter und ist inzwischen zu einem musikalischen Aushängeschild geworden.“ Er zeigte sich erfreut über die jugendlichen Musiker und sprach dem ebenfalls jungen Vorsitzenden Christopher Vismann ein Lob für seine Professionalität aus. „Jugend ist wichtig im Orchester, aber ohne die Erfahrung des Alters geht es nicht.“

„Ihr seid beide verrückt nach Musik.“Karl-Heinz Ast

Gemeinsam mit Christopher Vismann und Kathrin Brinkmann zeichnete er Gerhard Teuber, Rudi Gerweler, Ulrich Reinermann, Johannes Osterhage und Josef Osterhage für ihren 40-jährigen aktiven Einsatz in der Kolpingkapelle aus. Sie erhielten eine Urkunde und die Landesehrennadel in Gold mit Kranz. „Ihr habt das Orchester in all den Jahren mitgeprägt und den Brückenschlag geschafft vom Alter zur Jugend. Das ist typisch für die Kultur auf dem Land“, hob Karl-Heinz Ast hervor.

Eine besondere Anerkennung erfuhren Gerhard Teuber und Ralf Klausing für ihre Vorstandsarbeit und ihr Organisationstalent. „Ihr seid beide verrückt nach Musik“, stellte der Kreisvorsitzende fest. Ralf Klausing habe sich 16 Jahre als Vorsitzender um alles gekümmert, sich gesorgt und das Orchester auf einen guten Weg gebracht und ein Fundament gelegt. „Das waren 16 Jahre, die dem Verein gut getan haben“, so Karl-Heinz Ast. Für seine vorbildliche Tätigkeit zur Förderung der Musik erhielt Klausing eine Urkunde, eine Ehrennadel und die Verdienstmedaille in Silber.

Mit viel Engagement dabei: Kathrin Brinkmann (von links), Christopher Vismann, Gerhard Teuber, Ralf Klausing und Karl-Heinz Ast. Foto: Maria Kohrmann-Unfeld

Eine seltene Auszeichnung wurde Gerhard Teuber für seine 40-jährige Vorstandsarbeit zuteil. Engagiert und zuverlässig habe er sich in all den Jahren im Hintergrund um die Organisation der Kapelle gekümmert und vieles auf den Weg gebracht. In Würdigung seiner besonderen Verdienste erhielt er neben Urkunde und Ehrennadel die Verdienstmedaille in Gold mit Diamant.

Ralf Klausing bedanke sich bei allen Sponsoren und Gönnern der Kapelle für die Unterstützung: „Es waren 16 intensive, aber auch wunderschöne Jahre mit der Kolpingkapelle. Ich freue mich, dass wir mit Christopher Vismann einen Nachfolger gefunden haben, vor dem ich meinen Hut ziehe. Es ist keine Kleinigkeit, ein solches Orchester zu führen“, so Klausing.


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