Erst zuhören, dann helfen Pastorin begrüßt neue Mitarbeiter der Diakonie in Fürstenau

Von Jürgen Schwietert

Die neuen Mitarbeiter im Bereich der Diakonie Fürstenau wurden von Pastorin Anke Kusche (links) begrüßt. Foto: Erika SchwietertDie neuen Mitarbeiter im Bereich der Diakonie Fürstenau wurden von Pastorin Anke Kusche (links) begrüßt. Foto: Erika Schwietert

Fürstenau. Im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes zum Abschluss der Woche der Diakonie in der evangelischen Marktkirche St. Georg in Fürstenau sind jetzt neue Mitarbeiter vorgestellt worden. Die Woche der Diakonie stand in diesem Jahr unter dem Motto „Unerhört“.

Der Gottesdienst unter Leitung von Pastorin Anke Kusche begann mit einer Sprechmotette zum Thema. Dabei wurde deutlich, dass es viele Gedanken gebe, die nicht ausgesprochen, viele Worte gebe, die nicht gehört werden, eben unerhört sind. Und mit den Sätzen und Satzfragmenten „Das wird man ja noch sagen dürfen“ oder „Mit mir nicht“ oder „Immer das Gleiche“, um nur einige Bespiele zu nennen, wurde das Thema verdeutlicht.

„So viele Stimmen. So viel Aufregung und Empörung. So vieles bleibt an der Oberfläche. So vieles wird geredet und gesagt und genau so vieles bleibt unausgesprochen. Unerhört“, begann Kusche den Abschlussgottesdienst zur Woche der Diakonie. Die Vielfalt des Ausdrucks in Bezug zu den verschiedenen Situationen des Lebens wurde deutlich. Und oft bleiben viele Menschen unerhört, werden nicht wahrgenommen, nicht gesehen, nicht angehört. Diakonie, Dienst am Nächsten meine im ersten Schritt oft, zuhören und im zweiten Schritt oft, helfen.

Fahrradklingel als Geschenk

Hier setzen die Mitarbeiter in den verschiedensten Einrichtungen der Diakonie, so auch in der Beratung und im Diakonie-Shop an. Und so galt ein besonderes Willkommen der Leiterin des Kindergartens, Astrid Denning, der Leiterin Soziale Dienste im Pastor-Arning-Haus, Christina Welzel, der Leiterin des diakonischen Werkes Außenstelle Fürstenau, Sonja Kohmöller, und von den sozialen Lotsen Dietrich Schomberg, der auch ehrenamtlicher Betreuer ist, sowie der Leiterin des Diakonie-Shops, Cornelia Drees. Diese sprachen auch die nachdenklich stimmenden Worte der Motette.

Ein besonderes Willkommen galt den Mitarbeitern, die in den vergangenen zwölf Monaten eingestellt worden sind. Zu diesen Mitarbeitern in der Kita gehören jetzt Kathrin Roon und Chantal Wilbers, im Pastor-Arning-Haus René Bauer, Melanie Büscher und Josefa May, im Diakonie-Shop Sigrid Gerner, Magdalena Hülsmann, Cornelia Drees, Lydia Arnold, Annegret Dresselhaus, Laura Hochlow, Christel Töben, Ellen Krüger, Annemarie Grabmüller, Elfriede Brüseke, Ursula Herrmann und Helga von der Haar sowie vom Diakonischen Werk Ines Thies. „Schön, dass Sie da sind und in der Diakonie arbeiten wollen“, sagte Anke Kusche. Als Willkommensgeschenk gab es eine Fahrradklingel mit dem Aufdruck „Gott hört Dich“.

Musikalisch umrahmte unter anderem die Kantorei St. Martin Bramsche sowie Kirchenkreiskantorin Eva Gronemann den Gottesdienst.  


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