Samtgemeinde hofft auf Einsicht Defibrillator im Torbogen des Fürstenauer Schlosses entwendet

Im Oktober vergangenen Jahres freuten sich der damalige Fürstenauer Bürgermeister Herbert Gans, die Allgemeinde Vertreterin des Bürgermeisters, Elisabeth Moormann, und Samtgemeindebürgermeister Benno Trütken über den neuen Defibrilator. Nun wurde er entwendet. Foto: Jürgen AckmannIm Oktober vergangenen Jahres freuten sich der damalige Fürstenauer Bürgermeister Herbert Gans, die Allgemeinde Vertreterin des Bürgermeisters, Elisabeth Moormann, und Samtgemeindebürgermeister Benno Trütken über den neuen Defibrilator. Nun wurde er entwendet. Foto: Jürgen Ackmann

Fürstenau. "Wir sind sprachlos", sagt Elisabeth Moormann, Allgemeine Vertreterin des Samtgemeindebürgermeisters. Denn vermutlich in der Nacht zu Sonntag haben Unbekannte den Defibrillator, der im Torbogen des Fürstenauer Schlosses installiert war, entwendet.

Im vergangenen Oktober hatte die Samtgemeinde den Defibrillator dort angebracht. Er sei für die Mitarbeiter angeschafft worden, erklärt Moormann. Man habe ihn aber auch den Bürgern gerade an den Wochenenden für den Notfall zur Verfügung stellen wollen, weshalb er draußen angebracht worden sei, ergänzt sie. Dass ihn jemand klaut, ist für sie nicht nachvollziehbar.

Die Samtgemeinde hat den Diebstahl angezeigt. Dennoch sagt Moormann: "Ich hoffe, dass jemand in sich geht und ihn zurückbringt."

Der Defibrillator am Schloss geht auf die Anregung der Beschäftigen der Verwaltung zurück, die im Schloss arbeiten. Bis Oktober gab es lediglich einen „Teilzeit-Defibrillator“. In den Sommermonaten befand er sich im Freibad am Wegemühlenweg, außerhalb der Badesaison im Schloss. Das war auf Dauer unbefriedigend.  

Ein solcher Defibrillator ist in der Handhabung einfach und hat nur wenige Bedienelemente. Alle erforderlichen Schritte werden über eine Sprachsteuerung per Ansage sowie über Piktogramme verständlich mitgeteilt. Jeder Laie soll das Gerät bedienen und damit Leben retten können.


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