Nachfolger gesucht Fürstenau verabschiedet zwei Schiedsleute

Von Jürgen Schwietert

Vertraut mit der Arbeit der Schiedspersonen und engagiert sind und waren Magdalena Föcke, Petra Sievers-Over-Behrens, Benno Trütken, Clemens Dust, Oliver Sporré, Liesel Hoevermann und Thomas Wagner. Foto: Jürgen SchwietertVertraut mit der Arbeit der Schiedspersonen und engagiert sind und waren Magdalena Föcke, Petra Sievers-Over-Behrens, Benno Trütken, Clemens Dust, Oliver Sporré, Liesel Hoevermann und Thomas Wagner. Foto: Jürgen Schwietert

Fürstenau . Bei den Schiedspersonen in der Samtgemeinde Fürstenau hat es Veränderungen gegeben. In einem Festakt wurden Liesel Hoevermann und in Abwesenheit Johannes Wiebrock verabschiedet. Sie wirkten beide in dieser Funktion seit 15 Jahren in der Samtgemeinde.

Liesel Hoevermann war zuvor sieben Jahre als Schiedsfrau in Bippen tätig. Die bisherige Stellvertreterin von Liesel Hoevermann, Petra Sievers-Over-Behrens, wird die Aufgaben der hauptamtlichen Schiedsfrau zukünftig übernehmen. 

Für Petra Sievers-Over-Behrens gab es außerdem eine Ehrung. Sie engagiert sich seit zehn Jahren als stellvertretende Schiedsfrau in der Streitschlichtung und übernimmt jetzt die Aufgaben der ersten Schiedsfrau.

Die Leistungen der Schiedsleute würdigten Samtgemeindebürgermeister Benno Trütken, der Präsident des Amtsgerichts Bersenbrück, Oliver Sporré, sowie der Vorsitzende des Bundes Deutscher Schiedsmänner und Schiedsfrauen, Bezirksvereinigung Osnabrück, Clemens Dust.

Eine Stellvertreterin oder ein Stellvertreter, der also den Posten von Petra Sievers-Over-Behrens übernimmt, werde noch gesucht, hieß es. Ansprechpartnerin bei der Samtgemeinde Fürstenau ist Magdalena Föcke vom Fachbereich Bürgerservice und Ordnung, die unter der Telefonnummer 05901932026 zu erreichen ist.

Schiedspersonen

Aufgabe der ehrenamtlich tätigen Schiedsperson ist die gütliche Schlichtung streitiger Rechtsangelegenheiten. Wichtig ist: Die Schiedsperson ist kein Schiedsrichter und zu einer Entscheidung nicht berufen. Ein Zwang zur Einigung darf nicht ausgeübt werden. Als Organ der Rechtspflege muss die Schiedsperson während und außerhalb der Schlichtungsverhandlung stets unparteiisch und verschwiegen sein. Kommt es zwischen allen Beteiligten zu einer Einigung, handelt es sich um einen Vergleich, jedoch nicht um ein Urteil. Schiedspersonen werden von den Gemeinden berufen und für fünf Jahre gewählt. Kommunen, Polizei und Amtsgericht können den Kontakt zu den örtlichen Schiedspersonen herstellen.



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