Bunter Insektenschutz Fürstenauer Naturfreunde legen Blühstreifen an

Von Jürgen Schwietert

Freuen sich über prächtige Blühstreifen:  Herbert Niemann (hinten, von links), Wolfgang Tuttlies, Jens Pietruszinski und Helmut Staroste sowie  Gunder Rümke (vorne links) und Franz Dühnen,  Foto: Erika SchwietertFreuen sich über prächtige Blühstreifen: Herbert Niemann (hinten, von links), Wolfgang Tuttlies, Jens Pietruszinski und Helmut Staroste sowie Gunder Rümke (vorne links) und Franz Dühnen, Foto: Erika Schwietert

Fürstenau. Schmetterlinge und andere Insekten haben es immer schwerer. Sie werden oft durch die landwirtschaftliche Bewirtschaftung zurückgedrängt. Dem wirken die Settruper Jägerschaft, Landwirte und Naturfreunde in Settrup entgegen. Das scheint ihnen auch zu gelingen. An mehreren stellen blüht und grünt es derzeit recht prächtig.

Oft werden Äcker bis an die Böschungskante bewirtschaftet und bestellt. Für Insekten bleibt zu wenig oder kein Raum übrig. In diesem Frühjahr haben Naturfreunde um Helmut Staroste, Wolfgang Tuttlies, Dieter Adorf, Franz Dühnen, Michael Fischöder und Gunder Rümke auf 3000 Quadratmetern – nicht wie ursprünglich berichtet auf drei Hektar (30 000 Quadratmeter) – eines Ackerrains des Landwirts Heiner Evers eine Blumenwiese angelegt. 

Nachdem im Frühjahr die Wanderroute der Frösche, Molche und Lurche gesichert und diese ihren Laichgewässern zugeführt wurden, galt es jetzt, deren Lebensgrundlage zu verbessern. Großzügige Unterstützung gab es unter anderem von der VR Bank Osnabrücker Nordland, der Kreissparkasse Bersenbrück, der Firma Nowe-Bau und der Jagdgenossenschaft Settrup.

Jetzt überzeugten sich die Geldgeber über den Erfolg der Aktion. Seitens der Naturfreunde wurde auch deutlich, dass der viel diskutierte Schutzstreifen von einem Meter hin zu Gräben viel zu gering sei. Weiterhin legte die Settruper Jägerschaft 5000 Quadratmeter Blühstreifen in mehreren Parzellen, unter anderem an einem Bach, an.


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