Dank für die Arbeit Schwagstorfer Friedhofsgärtner und Totengräber verabschiedet

Als Friedhofsgärtner und Totengräber wurden Heinz Unfeld und Gerd Hövermann von der Kirchengemeinde verabschiedet. Foto: KirchengemeindeAls Friedhofsgärtner und Totengräber wurden Heinz Unfeld und Gerd Hövermann von der Kirchengemeinde verabschiedet. Foto: Kirchengemeinde

Schwagstorf. Kürzlich wurde Heinz Unfeld von der Kirchengemeinde St. Bartholomäus Schwagstorf aus seinem Dienst als langjähriger Friedhofsgärtner und Totengräber verabschiedet. Ebenfalls verabschiedet wurde Gerd Hövermann, der ihn dreizehn Jahre bei der Arbeit als Totengräber unterstützte.

Rita Athmer, Vorsitzende des Kirchenvorstandes, bedankte sich im Namen der Gemeinde bei ihnen für die kompetente und zuverlässige Arbeit: „Während seiner 17-jährigen Tätigkeit als Friedhofsgärtner und seiner 21-jährigen Arbeit als Totengräber war Heinz Unfeld die gute Seele unseres Friedhofs, zupackend, hilfsbereit und mitfühlend.“ Es gestalte sich schwierig, einen neuen Totengräber zu finden, der so zuverlässig und spontan sein könne, wie Heinz Unfeld und Gerd Hövermann das waren. Zwei Landwirte, die noch Zeit hatten, einen Nebenjob auszuüben. Diese Landwirte gebe es heute nicht mehr. 

Nach dem Gottesdienst kamen viele Gemeindemitglieder ins Pfarrheim, um den beiden zu danken. „Der Friedhof bildet mit der Kirche und dem Pfarrheim das Zentrum der Gemeinde. Er ist gewissermaßen das Naherholungsgebiet des Ortes“, stellte Pastor Hubert Schütte fest. Er sei ein Ort der Begegnung. Christlicher Glaube zeichne sich dadurch aus, wie die Menschen mit ihren Toten umgehen. Der Dienst an den Verstorbenen sei eine wichtige Aufgabe, und die Arbeit des Totengräbers beinhalte auch Trauerpastoral. Heinz Unfeld sei in den vergangenen Jahren einer der ersten Ansprechpartner in Sterbefällen gewesen. Schütte verwies auf einen Artikel im Bersenbrücker Kreisblatt von 2009 mit dem Titel „Kein Job wie jeder und kein Job für jeden“. Dort wurde die Arbeit von Heinz Unfeld beschrieben.

„Wir werden jetzt auf professionelle Firmen zurückgreifen müssen, die die Aufgabe des Totengräbers übernehmen“, erklärte er.

Heinz Unfeld blickte auf seine knapp 30-jährige Mitgliedschaft im Kirchenvorstand und seine Arbeit als Friedhofsgärtner und Totengräber zurück. „Die Arbeit habe ich gerne gemacht. Jetzt habe ich eine neue Aufgabe als Opa gefunden und freue mich, dass wir mit Michael Dieckhoff einen Nachfolger für die Friedhofspflege gefunden haben“.


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