Fertigstellung Sommer 2020 Abriss des Schützenhauses in Bippen beginnt nach dem Schützenfest im August

Von Jürgen Schwietert

Nach dem Schützenfest in Bippen beginnen die Abrissarbeiten für das marode Schützenhaus.Anschließend wird ein Dorgemeinschaftshaus gebaut. Foto: Jürgen SchwietertNach dem Schützenfest in Bippen beginnen die Abrissarbeiten für das marode Schützenhaus.Anschließend wird ein Dorgemeinschaftshaus gebaut. Foto: Jürgen Schwietert

Bippen. Ein lange gewünschtes Projekt wird der Schützenverein Bippen in den kommenden Monaten realisieren. Im Wehdemer Holz wird ein Dorfgemeinschaftshaus entstehen, von dem der ganze Ort profitieren wird. Dafür wird dort die alte Schützenhalle weichen, die marode ist.

Im Rahmen einer außerordentlichen Mitgliederversammlung stellte der Verein die Pläne vor. Nach dem Schützenfest Ende August soll es mit den Abrissarbeiten losgehen. Im kommenden Sommer soll das Dorfgemeinschaftshaus pünktlich zum Schützenfest fertiggestellt sein. Wie Präsident Jochen Kamper berichtete, sei es im zweiten Anlauf gelungen, Fördergelder aus dem Zile-Fördertopf – Zuwendungen zur integrierten ländlichen Entwicklung – zu erhalten, und zwar insgesamt Mittel in Höhe von rund 470.000 Euro. Das entspricht 73 Prozent der Gesamtkosten und damit der Höchstsumme.

 Auf die Planungen für den Neubau des Objekts ging Vizepräsident und Bauleiter Bernd Lömker ein. Die Vorbereitungen für  Neubau liefen seit fast drei Jahren. Umso erfreulicher sei es gewesen, dass es Ende März zunächst telefonisch einen positiven Bescheid über die Fördergelder gegeben habe. Somit sei es möglich gewesen, nun die Planungen zu konkretisieren.

Eigenleistungen nur begrenzt möglich 

Dabei griff Bauingenieur Jochen Bohmann aus Berge auf die guten Vorarbeiten des sich mittlerweile in Ruhestand befindlichen Architekten Heinz Flehr zurück und entwickelte sie weiter. Er machte deutlich, dass das Projekt einschließlich der Abrissarbeiten öffentlich ausgeschrieben werden muss. Eigenleistungen seien nur möglich bei der Räumung des Gebäudes sowie bei der Herrichtung des Außengeländes. Derzeit würden die noch fehlenden Unterlagen für die abschließenden Bewilligung der Mittel vorbereitet.

Mit dem Vorstand abgestimmt

Jochen Bohmann, der zusammen mit seinem Mitarbeiter, dem Architekten Jürgen Plagge, zur außerordentlichen Versammlung gekommen war, ist zuversichtlich, in den kommenden Wochen auch die schriftliche Bewilligung für das Fördergeld zu erhalten. Er stellte dann das Gebäude mit seinen verschiedenen Ansichten sowie die Raumaufteilung mit Saal und Küche, Sanitäranlagen und Kühlraum vor. Die Planungen hatten er und sein Team zuvor in Zusammenarbeit mit dem Vorstand des Schützenvereins noch einmal abgestimmt.

In der sich anschließenden Frage- und Antwortrunde hatte die Mitglieder Gelegenheit, sich nach weiteren Details des Bauprojektes zu erkundigen.

Das Gebäude im Wehdemer Holz stammt aus dem Jahr 1965. Trotz intensiver Unterhaltungsarbeiten ist ein Großteil der Bausubstanz abgängig, sodass ein Neubau unumgänglich ist. Der Baumbestand rund um das Gebäude soll in seiner Grundstruktur aber erhalten bleiben.


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