Popcorn zur Belohnung Maiburg-Grundschule Bippen stellt Ergebnisse der Projektwoche vor

Den Lotuseffekt, bei dem Wasser und Schmutz durch fein genoppte Oberflächen abgewiesen wird, führten die Schüler der Gruppe "Bionik" vor. Foto: Peter SelterDen Lotuseffekt, bei dem Wasser und Schmutz durch fein genoppte Oberflächen abgewiesen wird, führten die Schüler der Gruppe "Bionik" vor. Foto: Peter Selter
Peter Selter

Bippen. Auf einem kleinen Schulfest haben jetzt die Schüler der Maiburg-Grundschule Bippen ihre Ergebnisse der Projektwoche Technik vorgestellt.

"Da können wir Erwachsene auch noch einiges lernen", sagte ein Elternpaar, dass sich von ihrem Sohn durch die einzelnen Projekte rund um die Themen Biologie und Technik, kurz Bionik, führen ließ. Zahlreiche Eltern, Großeltern, Geschwister und Freunde waren gekommen, um sich bei einem kleinen Schulfest anlässlich der Projektwoche Technik ein Bild von den Ergebnissen der gut 100 Schüler der Grundschule zu machen. 

Der Schülerrat habe ihnen den Auftrag gegeben, eine Projektwoche zum Thema Technik auszurichten, erzählte Schulleiter Frank Kemper – gesagt, getan. Sie hätten sich im Kollegium einzelne Themen überlegt und die Schüler hätten toll mitgearbeitet und beachtliche Arbeitsergebnisse abgeliefert, so der Schulleiter, der etwa 250 Gäste auf dem Schulhof begrüßte. Passend zum Thema hatten die Schüler das Eröffnungslied "Mein Pfff-tsch-krrr-ping-bum-Apparat" eingeübt. Begleitet von Stefanie Middendorf an der Gitarre stimmten die Schüler so ihre Gäste auf einen erlebnisreichen Nachmittag ein.

Musikalischer Empfang: die Schüler der Maiburg-Grundschule begrüßten ihre Gäste jetzt mit dem Lied "Mein Pfff-tsch-krrr-ping-bum-Apparat". Stefanie Middendorf begleitete sie an der Gitarre. Foto: Peter Selter

In den verschiedenen Projektgruppen hätten die Schüler jeweils zwei Tage geforscht, recherchiert und ihre Themen erarbeitet, so Frank Kemper. In der Wochenmitte habe dann für die gesamte Schule die interaktive Wissenschaftsausstellung des Universums in Bremen besucht. Auch dort hätten die Schüler mit viel Motivation die rund 250 Exponate der Ausstellung für sich entdeckt und ausprobiert. 

Ein großes Dankeschön richte er an die Elternvetreter die sich bei der Organisation des Schulfestes eingebracht hätten. Mit Getränken und Snacks sowie dem beliebten Ponyreiten hätten sie tolle Ideen gehabt, so Frank Kemper. Auch eine Popcorn-Maschine fehlte zur Belohnung der kleinen Technikfreunde nicht. Für die Gäste stand der Gang durch die Klassenräume der Schule an, in denen die Schüler die Ergebnisse ihrer Arbeiten zu den Themen wie beispielsweise Kompass und Magnete, Schwimmen und Sinken, Licht und Schatten, Luft und Windkraft, Brücken bauen oder Binotik aufgebaut hatten und den Besuchern fleißig Experimente vorführten und zu den Fachthemen Rede und Antwort standen.

Eine Holzbrücke gehörte zu den zahlreichen Modellen, die die Schüler in der Projektgruppe "Brücken bauen" anfertigten. Foto: Peter Selter

Wie funktioniert ein Fallschirm, was verbirgt sich hinter der Raketentechnik, woher kommt eigentlich ein Klettverschluss oder was ist ein Loutseffekt, die Schüler hatten jetzt auf viele technische Fragen eine Antwort gefunden. Der Zusammenarbeit aller Klassen von eins bis vier komme in der Projektwoche eine besondere Bedeutung zu. Das sei für die Lernerfahrung der Schüler aber auch für die Schulgemeinschaft als Ganzes ein großer Gewinn, betonte Schulleiter Kemper.  

Gekonnt dirigierte Laura (rechts) den Teil einer Roboterhand mit der kleinen computergestützten Fernsteuerung. Ihre Kameradin Jamie und Lehrerin Anja Middenkampf sahen zu. Foto: Peter Selter

Neben den Projektgruppen präsentierten auch die Teilnehmer des Begabtenförderungsprogramms zur Computertechnik ihre Arbeit. Im Rahmen des Kooperationsverbundes Begabtenförderung (KOV) der Schulen in der Samtgemeinde Fürstenau stehe in diesem Halbjahr das Thema Computertechnik und Programmieren auf dem Unterrichtsplan, so Frank Kemper. Engagiert erklärten die Schüler den Besuchern ihrer Ausstellung, wie einzelne Prozessschritte optimal programmiert werden sollte. Und wenn einmal etwas nicht funktionierte hieß es auch jetzt bei den programmierten Platinen, einfach mal ausschalten und wieder anstellen, dann geht es wieder. Den Tipp hatten die Schüler parat. 


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