Auto nicht wiedergefunden Fürstenauer Messe Forest Spring begrüßte 20000 Besucher

Das Finale der Modenschauen am späten Sonntagnachmittag war auch das Finale der gesamten Messe Forest Spring, die zum Ende gut 20.000 Besucher verzeichnen konnte. Foto: Peter SelterDas Finale der Modenschauen am späten Sonntagnachmittag war auch das Finale der gesamten Messe Forest Spring, die zum Ende gut 20.000 Besucher verzeichnen konnte. Foto: Peter Selter

Fürstenau. Mit gut 20000 Besuchern blieb die Messe Forest Spring zwar hinter den Erwartungen zurück, insgesamt war die Großveranstaltung in Fürstenau für die Organisatoren aber ein voller Erfolg, so das Resümee der Veranstalter.

"Unser besonderer Dank gilt den zahlreichen Helfern, ohne deren zuverlässigen und gekonnten Einsatz die Veranstaltung so nicht darstellbar gewesen wäre", betonte der Hauptorganisator von Forest Spring, Dietmar Plagge am Ende der beiden Messetage. 

An vergangenen Samstag und Sonntag hatte die Verbrauchernmesse nach Erfolgen in 2012 und 2015 erneut ihre Tore auf dem Gelände des Freizeit- und Ferienparks Fürsten Forest geöffnet. Er freute sich ganz besonders darüber, dass trotz aller Lebendigkeit, die die Aussteller mit ihren vielfältigen Mitmach-Angeboten in die Veranstaltung gebracht hätten, die Stimmung sehr ruhig und gelassen gewesen seien. Die Besucher und die Aussteller hätten so zwei spannende und zugleich sehr unaufgeregte Tage verbracht. Insgesamt seien gut 20.000 Besucher gekommen. Nach einem verregneten Samstag hätte die Resonanz am Sonntag alles wieder "herausgerissen", so Plagge. 

Erleichtert zeigte sich auch der Kreisbereitschaftsleiter Nord des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Lars Kreie, über den Verlauf der Messe ohne Zwischenfälle. Das Team des DRK, das die gesamte Messezeit vor Ort war, sei zwar sehr professionell aufgestellt, es sei jedoch immer besser, wenn die Kompetenzen im Einsatz gar nicht erst bewiesen werden müssten. Auch er betonte die Umsicht der Besucher. Das sei gerade in den Bereichen, wo sie Menschenmengen verdichten würden, nicht selbstverständlich. 

Sicherheitsdienst findet "verlorenes" Auto wieder

Ulrich Heuer vom gleichnamigen Fürstenauer Sicherheitsdienst erklärte, dass das Verkehrs- und Sicherheitskonzept genau gepasst hätte. Die gesamten Verkehrsflüsse und die Verkehrsordnung durch die Helfer hätten reibungsfrei funktioniert. Eigentlich habe es nur einen wesentlichen besonderen Fall gegeben: Eine junge Mutter aus Fürstenau, die zusammen mit ihrer kleinen Tochter bei der Einfahrt auf das Gelände wohl nicht genau darauf geachtet habe, wo sie ihr Auto auf dem gut belegten Großparkplatz abstellt hatte, habe zunächst eineinhalb Stunden lang ihr Auto gesucht aber nicht gefunden. Dann habe sie sich an den Sicherheitsdienst gewandt. Nach kurzer Suche sei das Auto dann auf dem stark frequentierten Parkplatz gefunden worden und zum Eingang des Freizeit- und Ferienparks gefahren worden. Als Mutter und Kind dann wieder in ihrem vertrauten Gefährt Platz nehmen konnten, sei die Erleichterung und der Dank groß gewesen. "Wir helfen halt in nahezu allen Lebenslagen" so Ulrich Heyer.

Bereits bei der Eröffnung am Freitag war von den politischen Vertretern die Fortsetzung der Messe als Forest Spring 4.0 thematisiert worden. "Langsam" sagt Dietmar Plagge jetzt dazu. Es gelte jetzt erstmal die Messe in Ruhe zu Ende zu bearbeiten. Ob und wie es dann weitergehe, würden sie dann in Ruhe überlegen, so Plagge. 


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