Mehr als 20 neue Mitglieder Sozialverband Berge/Grafeld hält Ausschau nach neuem Vorsitz

Von Jürgen Schwietert

Im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung des SoVD Berge/ Grafeld standen Ehrungen für Gert und Jutta Schenke, Margret Weber und Ursula Hacker sowie Hartmut Geers (vorne von links). Über die aktive Arbeit freuen sich Volker Brandt, Elisabeth Sievers und Günter Eggelmeyer (hinten von links). Foto: Erika SchwietertIm Mittelpunkt der Mitgliederversammlung des SoVD Berge/ Grafeld standen Ehrungen für Gert und Jutta Schenke, Margret Weber und Ursula Hacker sowie Hartmut Geers (vorne von links). Über die aktive Arbeit freuen sich Volker Brandt, Elisabeth Sievers und Günter Eggelmeyer (hinten von links). Foto: Erika Schwietert

Berge. Zügig hat der Vorstand des Sozialverbandes Berge/Grafeld die Tagesordnung der Mitgliederversammlung abgearbeitet. Ehrungen standen im Mittelpunkt. Die Vorsitzende Elisabeth Sievers würde sich freuen, wenn jemand ab 2020 den Vorsitz übernimmt. Sie kandiert nicht wieder.

Rückblick/Ausblick: Über die Arbeit im vergangenen Jahr informierte Elisabeth Sievers. Bei einer gemeinsamen Fahrt mit den Bippenern zur Möhnetalsperre und nach Bad Sassendorf wurden viele neue Eindrücke gewonnen. Die Arbeit im SoVD Berge trägt Früchte. In den vergangenen Jahren wurden mehr als zwanzig neue Mitglieder gewonnen. Auf Kreisebene standen das Thema 100 Jahre SoVD ebenso auf der Agenda wie Wohnen im Alter und Themen zur Gleichstellung zwischen Mann und Frau. In diesem Jahr wird eine Tagesfahrt zum Dümmer mit Besuch einer Orchideengärtnerei, einer Aalräucherei und einer Kaffeerösterei angeboten. Auf der Herbstversammlung steht das Thema Gerontologie (Wissenschaft vom Altern des Menschen) im Mittelpunkt.

Ehrungen: Der stellvertretende Kreisvorsitzende Günter Eggelmeyer und die Ortsverbandsvorsitzende Elisabeth Sievers ehrten Werner Kuls, Wilfried und Rita Landmeyer, Helmut Geers, Gert und Jutta Schenke sowie Margret Weber für ihre zehnjährige Mitgliedschaft sowie Ursula Hacker für 50-jährige Mitgliedschaft. Zudem gab es für Margret Weber ein Dankeschön für fünf Jahre ehrenamtliche Mitarbeit.

Jubiläum: Günter Eggelmeyer erinnerte daran, dass der SoVD auf Deutschlandebene vor 102 Jahren, in der Region aber erst vor hundert Jahren gegründet worden ist. Und so wird im Kreis der Geburtstag mit mehreren groß angelegten Aktionen gefeiert. Dazu gehört ein Gesprächsabend unter dem Titel Zeitsprung mit Beleuchtung des historischen Kontextes der Gründungszeit, eine Ausstellungsreihe, die Erstellung eines Lesebuchs mit zeitgeschichtlichen Texten und Informationen sowie eine Geburtstagsfeier mit abwechslungsreichem Programm. Bevor Eggelmeyer auf das Zahlenwerk einging, informierte er über das neue Büro in Osnabrück im gleichen Gebäude am Goethering 3.

Statistik: Im Berichtszeitraum wurden 807 Anträge (+44) und 426 Widersprüche (+20) bearbeitet, 411 Klagen (+11) eingereicht und 99 Verfahren abgeschlossen. Bis zur Gerichtsentscheidung dauere es bis zu drei Jahren. Am Sozialgericht Osnabrück wurden 16 neue Richter eingestellt. Erstritten wurden 1.042.890 Euro. Eggelmeyer forderte dazu auf, bei Klageverfahren nicht zu schnell zu resignieren. Erstrittene Zahlungen in der Sozialgerichtsbarkeit können auch vererbt werden.

Grußworte: Um dem SoVD für seine Arbeit zu danken und um über Neuigkeiten aus der Gemeinde zu informieren, nahm Bürgermeister Volker Brandt an der Versammlung teil. Er informierte über die Nachfrage und den weiteren Bedarf an Kindergartenplätzen und der Erweiterung der Kindergartens St. Servatius ebenso wie über die in Betrieb genommene, von der Samtgemeinde finanzierte Mensa an der Oberschule Berge.   



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