Klima- und Grundwasserschutz Schüler engagieren sich für die Natur am Wasserwerk Ohrte

Gemeinsam mit dem Wasserverband und dem Forstamt Ankum pflanzten die Schülerinnen und Schüler kleine Eichen und Buchen für einen neuen Wald im Wassergewinnungsgebiet von Ohrte. Foto: Wasserverband BersenbrückGemeinsam mit dem Wasserverband und dem Forstamt Ankum pflanzten die Schülerinnen und Schüler kleine Eichen und Buchen für einen neuen Wald im Wassergewinnungsgebiet von Ohrte. Foto: Wasserverband Bersenbrück

Ohrte. Erst die Theorie und dann die Praxis. Voller Energie und Tatkraft haben sich die Schüler der Goode Weg Schule, der IGS-Fürstenau, der Marienschule, der Grundschule Rieste und der Von-Ravensberg-Schule nach einem Exkurs im Wasserwerk Ohrte für Klima- und Grundwasserschutz ins Zeug gelegt.

Laut Pressemitteilung des Wasserverbands Bersenbrück sollten die Grundlagen für den sorgsamen Umgang mit Trinkwasser frühzeitig gelegt werden. Das bedeute, gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen das Wasser als kostbare Ressource auch außerhalb des Schulbuches in den Blick zu nehmen, so die begleitenden Lehrerinnen und Lehrer. Insgesamt 6000 Buchen und Eichen pflanzten zehn Klassen im Rahmen des Umweltbildungsangebotes „Wald und Wasser“. „Die Umweltbildung fängt immer mit den eigenen Naturerfahrungen an. Wer für Pflanzen, Tiere und ökologische Zusammenhänge sensibilisiert wird, kann Werte besser einschätzen und Verantwortung übernehmen“, verdeutlichte Förster und Umweltpädagoge Horst Wieting.

Heute schon das Morgen im Blick haben

„Ein bunter Laubwald bietet zahlreichen Tier- und Pflanzenarten Lebensraum und prägt das Landschaftsbild. Für die Grundwasser-Ressourcen haben wir dort die geringsten Belastungen durch unerwünschte Stoffe und somit die beste Qualität. Der Wald ist sowohl für gutes Grundwasser als auch für den Kohlendioxidabbau ein hervorragender Garant“, so Wieting. „Um die Lebensgrundlagen und die Lebenschancen der Menschen dauerhaft zu sichern, müssen wir bei heutigen Entscheidungen stets auch schon das Morgen im Blick haben."

Grünes Klassenzimmer im besten Sinne

Wie Ralph-Erik Schaffert, Geschäftsführer beim Wasserverband, ergänzte, sei des dehalb wichtig, Jugendlichen ausreichende Möglichkeiten zu bieten, die Wechselwirkungen von ökologischen und ökonomischen Aspekten nachvollziehen zu können.

Schulklassen können sich im Herbst für die nächsten Termine mit dem Forstamt oder dem Wasserverband in Verbindung setzen.


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