Keinen Nachfolger Heute schließt das Schreibwarengeschäft Weitzel in Fürstenau

Von Jürgen Schwietert

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Im Verkaufsgespräch: Ursula Weitzel (links) mit Nora Geers und Niklas Maaßmann. Foto: Jürgen SchwietertIm Verkaufsgespräch: Ursula Weitzel (links) mit Nora Geers und Niklas Maaßmann. Foto: Jürgen Schwietert

Fürstenau. Heute öffnet mit „Bücher Schreibwaren Druckerei Weitzel“ ein 120 Jahre altes Geschäft in Fürstenau zum letzten Mal. Wenn Ursula Weitzel am Mittag die Geschäftstür abschließt, hat sie selbst nach 44 Jahren zum letzten Mal hinter dem Verkaufstresen gestanden.

Nach dem Tod ihres Mannes trug sie die vergangenen sechs Jahre allein die Verantwortung für das Geschäft. Da es keinen Nachfolger gibt, ist nun Schluss. Einige ihrer Angebote übernehmen andere Geschäfte. So wird das Malergeschäft Fritze die Kleinanzeigenbörse weiterführen. Der Vorverkauf für Veranstaltungen Fürstenauer Vereine wird unter anderen Annegret Greskamp mit ihrem Tabakwaren- und Lottogeschäft betreuen.

Und wie geht es für Ursula Weitzel weiter? Erst einmal müsse sie Abstand gewinnen, sagt sie mit ein wenig Wehmut. Zugleich dankt sie ihren teilweise seit über Jahrzehnten treuen Kunden.


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