Café der Begegnung spendet Zusätzliches Geld für die freie Wohlfahrtspflege in Fürstenau

Von Jürgen Schwietert

Die beim Café der Begegnung eingegangenen Gelder überreichte Antigone Mally die Freie Wohlfahrtspflege Fürstenau, vertreten durch Christine Becker, Bärbel Zühlke, Benno Trütken und Anke Kusche (von links). Foto: Jürgen SchwietertDie beim Café der Begegnung eingegangenen Gelder überreichte Antigone Mally die Freie Wohlfahrtspflege Fürstenau, vertreten durch Christine Becker, Bärbel Zühlke, Benno Trütken und Anke Kusche (von links). Foto: Jürgen Schwietert

Fürstenau. Wer in Fürstenau helfen kann, hilft. Das zeigt sich auch beim Café der Begegnung für Flüchtlinge und Einheimische. Im Laufe des Jahres füllte sich eine dort aufgestellte Spendendose mit 400 Euro. Das Geld übergab die Integrationsbeauftragte Antigone Mally nun an die freie Wohlfahrtspflege.

Im Fürstenauer Schloss trafen sich mit Pastorin Anke Kusche von der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde St. Georg, der pastoralen Koordinatorin Christiane Becker, dem DRK-Vorstandsmitglied Bärbel Zühlke sowie Stadtdirektor Benno Trütken die aktuellen Vertreter der freien Wohlfahrtspflege in Fürstenau zur Geldübergabe. Früher gehörten auch noch die in der Stadt ansässige Firmen zum Kreis der Träger der freien Wohlfahrtspflege, die aus dem Ummethunschen Legat – einem erbrechtliches Vermächtnis – entstanden ist.

Hilfe für bedürftige Menschen

„Einmal im Jahr treffen sich die Mitglieder, um zu schauen, wo mit den Mitteln des Legats geholfen werden kann“, erklärte Benno Trütken. Jeder könne Ideen und Vorschläge unterbreiten. Besonders gerne unterstützt die freie Wohlfahrtspflege beispielsweise Menschen, die zu wenig haben.

Zusätzliche Hilfe bei der Finanzierung von Vorhaben gibt es in diesem Jahr nun auch vom Team des Cafés der Begegnung, dass auf mit seiner Spende zudem das soziale Miteinander stärken möchte. Überdies seien die Flüchtlinge gerne zu ehrenamtlicher Hilfe bereit“, betonte Antigone Mally, die sich erfreut über die gute Resonanz des Café der Begegnung in der Öffentlichkeit zeigte. Sie ging kurz auf die erfreulich gute Entwicklung des Cafés und die nach wie vor hohe Akzeptanz in der Bevölkerung ein. Bis Mitte des kommenden Jahres habe sie bereits für die jeweiligen Monatsveranstaltungen Kooperationspartner.

Hohe soziale Akzeptanz

„Ich habe auch nicht damit gerechnet, dass es so lange so gut läuft“, so Anke Kusche. Und Christiane Becker: „Das Café hat sich zu einer festen Initiative entwickelt.“ Über die hohe soziale Akzeptanz freue sie sich. Positiv sei auch, dass durch das Café der Begegnung mit seinen wechselnden Kooperationspartnern aus der Stadt ein besseres Verständnis der Menschen untereinander entstehe. „Das Café bewegt dazu, das sich auch die Vereine mit dem Thema Integration beschäftigen“, so Antigone Mally.


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