Jubiläumsfeier im September 2019 Fürstenauer Firma Kruse Agrartechnik wächst zusammen

Von Jürgen Schwietert

„Hier entsteht unsere moderne Werkstatt“, informiert Antonius Wallmeyer, Inhaber der Firma Kruse Agrartechnik. Foto: Jürgen Schwietert„Hier entsteht unsere moderne Werkstatt“, informiert Antonius Wallmeyer, Inhaber der Firma Kruse Agrartechnik. Foto: Jürgen Schwietert

Fürstenau. Die Firma Kruse Agrartechnik am Robert-Bosch-Ring in Fürstenau mit Inhaber Antonius Wallmeyer erweitert ihre Produktionsflächen. Auf dem Gelände entsteht eine moderne Werkstatt.

Damit wird ein Lückenschluss zwischen der bestehenden Halle und dem Verwaltungs- und Verkaufsgebäude geschaffen. Die für das Unternehmen nachteilige Trennung von Werkstatt und Hauptgeschäft gehört damit demnächst der Vergangenheit an. Die Erweiterung kostet fast eine Million Euro, berichtet Antonius Wallmeyer.

Jüngst erfolgte der erste Spatenstich zum Neubau. „Demnächst können wir die Werkstatt von der Osnabrücker Straße nach hier verlagern. Die Fertigstellung ist im Spätsommer 2019 geplant. Zum zehnjährigen Bestehen wollen wir hier am 1. September 2019 groß feiern“, so Antonius Wallmeyer, der zusammen mit Carl Huntemann, der im August 2011 aus privaten Gründen ausgeschieden ist, den Betrieb seinerzeit von Ernst Kruse übernommen hat. Der Landmaschinenvertrieb mit Service und Ersatzteillager ist derzeit noch von der Werkstatt getrennt. Auf dem Betriebsgelände am Robert-Bosch-Ring befindet sich bereits eine Maschinenhalle mit eingezäuntem Ausstellungsgelände. Dieser Bereich wird durch den Bau einer 700 Quadratmeter großen Reparaturwerkstatt mit Kranbahn, Hebebühnen und Ölmanagement sowie Ersatzteillager erweitert. Die alte, in die Jahre gekommene Werkstatt befindet sich derzeit etwa 1,5 Kilometer von der Zentrale entfernt an der Osnabrücker Straße. Diese Werkstatt wird den technischen Anforderungen an einen modernen Landmaschinenfachbetrieb und den Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter nicht mehr gerecht.

Noch Mitarbeiter und Azubis gesucht

Und so blieb Wallmeyer nichts anderes übrig, als das Konzept für eine neue Werkstatt und zu entwickeln. Von dem geplanten Neubau verspricht sich der Inhaber eine bessere Personaleffizienz durch den Wegfall der ständigen Transportwege bei Maschinen sowie besseren und schnelleren Informationsfluss von und zu den Mitarbeitern. „Kosten werden eingespart“, so Wallmeyer. Durch motivierte Mitarbeiter in modernem Arbeitsumfeld werde es auch eine geringere Mitarbeiterfluktuation geben. Die Verbindung der Werkstatt mit dem Maschinenvertrieb führe zu einer erhöhten Akzeptanz des Unternehmens. Das derzeit bestehende Verkaufs- und Verwaltungsgebäude wird im Rahmen der Baumaßnahmen aufgewertet.

Es entsteht dort, wo früher die Kleingeräte vertrieben wurden, eine moderne Präsentations- und Übergabefläche. Büro- und Versammlungsräume grenzen an. Bereits im Bau befindet sich ein neuer Büro- und Sozialtrakt im Obergeschoss. Der Kleingerätebereich wurde aufgegeben. Hier habe es durch eine Umstrukturierung des Marktes keine ausreichende Zukunftsperspektive mehr gegeben. Antonius Wallmeyer sagte, dass im neuen Objekt weitere Arbeitsplätze geschaffen würden. „Wir bilden auch aus und stellen in jedem Jahr drei Lehrlinge ein“, so Wallmeyer. Der Arbeitsmarkt im Bereich Land- und Baumaschinenmechatroniker sei fast leer gefegt. „Wir suchen noch weitere Mitarbeiter.“ Die betrieblichen Schwerpunkte, so Wallmeyer, seien Weidemann Hoftracs, aber auch Massey Ferguson. Und auch Fendt-Traktoren würden hier repariert, erläuterte er.


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