Festlich und besinnlich Adventsstimmung in Schwagstorf, Settrup und Grafeld

Von Jürgen Schwietert

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mkun/jesc Schwagstorf/Settrup/Grafeld. Weihnachtsklänge in Schwagstorf, Weihnachtsmärkte in Settrup und Grafeld – in der Samtgemeinde Fürstenau stand das Wochenende ganz im Zeichen der Adventszeit.

Die „Weihnachtsklänge“ in Schwagstorf fanden tatsächlich viel „Anklang“. Die Vereine hatten gemeinsam für ein stimmungsvolles Vergnügen gesorgt.

Zunächst stand eine weihnachtliche Einstimmung in der St.-Bartholomäus-Kirche auf dem Programm – gestaltet von Barbara Middendorf, Beate Detert-Hesselbrock und Rita Grüter und begleitet von Pastor Christoph Scholz am Keyboard. Zudem erfreuten die Schwagstorfer Kindergartenkinder die Besucher mit einer weihnachtlichen Klanggeschichte. Anschließend sangen alle Gäste volkstümliche Weihnachtslieder zu den Klängen der Kolpingkapelle, die sie bei Glühwein, Punsch und Waffeln in vorweihnachtliche Stimmung versetzte.

Dazu trug auch der schön beleuchtete Platz vor dem Pfarrheim bei – und natürlich der Nikolaus mit Knecht Ruprecht. Er beschenkte die Jungen und Mädchen mit kleinen Aufmerksamkeiten. Ganz mutige Kinder trugen Gedichte und Lieder vor. Kaum war der Nikolaus fort, ließ Erzählerin Bendine ein Glöckchen erklingen und lud die Kinder zur Märchenstunde ins Pfarrheim ein. Gespannt lauschten sie den uralten Märchen der Brüder Grimm und hatten Spaß bei den Mitmachgeschichten.

Überdies war die Heilpädagogische Hilfe mit einem Stand vor Ort und bot Kunsthandwerkliches an. Manuela Göwert aus Eggermühlen hielt unter anderem Marmeladen, Kräutersalze und Fröbelsterne bereit. Mit dem Erlös unterstützt sie den Verein „Herzenswünsche“. Die Katholische Junge Gemeinde verkaufte selbst gebackene Brote und Popcorn.

Zelt an Zelt in Settrup

In Settrup feierten die Einwohner auf dem Hof der Schäferei Mithöfer ihren Weihnachtsmarkt. Die Nachbarschaft am Bahnhof mit den Familien Lübke, Filbert, Mithöfer, Röwer und Brömmelkamp-Röwer hatte den Hof liebevoll hergerichtet.

Lichtergirlanden und bis in die Wipfel geschmückte Bäume strahlten in der Dämmerung. Auf dem Hof war der Schafstall geöffnet, dort gab es einen besonderen Anblick. Ein Schaf hatte gerade Zwillinge zur Welt gebracht.

Auf dem Gelände stand Zelt an Zelt, an den Ständen wurden Leckereien, darunter neben dem herkömmlichen Glühwein auch Eierpunsch und heiße Zwetschge kredenzt. Die Kinder nutzten eine Heuecke zum Spiel, freuten sich über das Treiben im Schafstall und backten sich leckeres Stockbrot. Und selbstverständlich war auch der Weihnachtsmann vor Ort.

Budenstadt in Grafeld

In Grafeld hatte sich der Platz am Feuerwehrhaus in eine kleine Budenstadt verwandelt. Hier hatte die Landjugend Grafeld für einen stimmungsvollen Markt gesorgt. Neben einer Palette mit weihnachtlichen Accessoires gab es im Jugendheim Kaffee und Kuchen. Weihnachtsbäume und Nistkästen sowie Schwedenfeuer, deren Funktion auch gezeigt wurde, wechselten den Besitzer. Die „Grafelder Heimatpost“ fand weitere Liebhaber. Die Besucher probierten frisch geräucherten Fisch, und wer noch eine Tunschere brauchte, konnte sie sich bei Wilhelm Fasthoff abholen oder bestellen


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