Vorstandsmitglieder gesucht Wer übernimmt Verantwortung für die Pusteblume in Berge?

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Findet sich am 12. Dezember 2018 ein neuer Vorstand für das Familienzentrum Pusteblume in Berge? Der bisherige Vorstand, der sich zurückziehen möchte, hofft das. Foto: Jürgen AckmannFindet sich am 12. Dezember 2018 ein neuer Vorstand für das Familienzentrum Pusteblume in Berge? Der bisherige Vorstand, der sich zurückziehen möchte, hofft das. Foto: Jürgen Ackmann

Berge. Noch ist das Familienzentrum Pusteblume mit dem angeschlossenen Mehrgenerationenhaus ohne neuen Vorstand. Das könnte sich am 12. Dezember 2018 bei der erneut einberufenen Mitgliederversammlung ändern. Es gebe nun doch Interessenten, wie die Verantwortlichen mitteilen.

Zurzeit bilden Hannelore Peek und Heike Gierke als erste und zweite Vorsitzende den Vorstand des Familienzentrums. Hinzu kommt Sabine Schulte als Schriftführerin und der frühere Kämmerer der Samtgemeinde Fürstenau, Paul Weymann, als Geschäftsführer. Alle vier wollen ihre Vorstandsarbeit in andere Hände legen. Es sei wichtig, dass es mal wieder frischen Wind und neue Ideen gebe, erklärten Hannelore Peek und Heike Gierke im Oktober nach dem fehlgeschlagenen Versuch, Nachfolger zu finden.

Deshalb gibt es nun, am 12. Dezember 2018, 20 Uhr, in den Räumen der Pusteblume an der Tempelstraße eine zweite Mitgliederversammlung, zu der die rund 70 Mitglieder eingeladen sind. Dann müsse eine Lösung her, betonen Hannelore Peek und Heike Gierke. Zugleich bieten die beiden intensive Hilfe in der Übergangszeit an, um sich in Ruhe in die Strukturen des Vereins einzuarbeiten, die gegebenenfalls auch an die Bedürfnisse und Möglichkeiten der neuen Vorstandsmitglieder angepasst werden können.

Auflösung des Vereins droht

Immerhin: Zwei mögliche Interessenten für die Posten des ersten und zweiten Vorsitzenden gibt es inzwischen, wie Heike Gierke diese Woche mitteilte. Sie wären unter bestimmten Bedingungen bereit, Verantwortung für das Familienzentrum zu übernehmen. Die Pusteblume gibt es seit 1998, damals initiiert von einer Mutter-Kind-Gruppe. 2006 folgte vom Land Niedersachseen die Anerkennung als Mehrgenerationenhaus, für das eine Stelle im Büro zur Koordination der Aktivitäten eingerichtet worden ist. Derzeit nimmt diese Aufgabe Heike Gierke wahr.

Sollte es am 12. Dezember keinen neuen Vorstand geben, wäre das mit einer Auflösung des Familienzentrums in der bisherigen Form verbunden. Nicht betroffen wären die Großtagespflege, die Hebammenpraxis, die Mittagsbetreuung von Schülern und der Jugendkeller. Diese Einrichtungen werden zwar in Kooperation, aber nicht in Regie des Familienzentrums geführt. Andere Angebote wie Senioren- und Spielnachmittage sowie eine Reihe von Veranstaltungen würde es bei einer Auflösung des Vereins hingegen nicht mehr geben.


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