Jeder auf seinem Gebiet ein Ass Fürstenauer Firma Stöckel ehrt langjährige Mitarbeiter

Von Jürgen Schwietert

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Zehn verdiente Mitarbeiter, hier mit Partnerinnen und Firmenleitung, wurden für ihre 25-jährige Betriebszugehörigkeit zur Firma Stöckel Fenster geehrt. Auf dem Bild fehlen Viktor Emrich und Stefan Greskamp. Foto: Jürgen SchwietertZehn verdiente Mitarbeiter, hier mit Partnerinnen und Firmenleitung, wurden für ihre 25-jährige Betriebszugehörigkeit zur Firma Stöckel Fenster geehrt. Auf dem Bild fehlen Viktor Emrich und Stefan Greskamp. Foto: Jürgen Schwietert

Fürstenau. In festlichem Kreis hat bei einer Feierstunde in Fürstenau im Hotel Am Markt die Ehrung langjähriger Mitarbeiter der Firma Stöckel Fenster stattgefunden.

Vor 25 Jahren haben Klaus Brands, Peter Dinius, Viktor Emrich, Stefan Greskamp, Uwe Müncher, Heinrich Schnakenberg, Jürgen Vogt und Udo Wobbe sowie Johannes Ziegenhagel und Artur Zilke bei der Firma Stöckel Fenster in Fürstenau ihre Karriere begonnen. Jetzt ehrte sie die Unternehmensleitung mit Reiner und Uwe Stöckel für ihre lange, nicht mehr selbstverständliche Betriebszugehörigkeit. Die Laudatio hielt der Leiter der Personalabteilung, Klaus Hartmann.

Zum Auftakt der Veranstaltung ging Reiner Stöckel auf das Jahr 1993 ein und skizzierte dessen Attribute. Helmut Kohl war Bundeskanzler und Richard von Weizsäcker Bundespräsident. In den USA fand der Wechsel von Bush zu Clinton statt, Werder Bremen war Deutscher Fußballmeister und das Maastricht-Abkommen zur europäischen Integration trat in Kraft. Und auch damals schon war Ausländerfeindlichkeit ein Hauptthema, ebenso wie Politikskandale und die damalige Krise der Automobilindustrie.

„Wie im eigenen Leben gibt es auch im Arbeitsleben, im Betrieb über einen längeren Zeitraum gesehen Höhen und Tiefen. Die Welt verändert sich ständig, heute gefühlt viel schneller als damals“, begann Klaus Hartmann seine Laudatio. Er ging sodann auf den Betrug in der Autoindustrie ein und betonte: „Ehrlich, langlebig und persönlich. Das sind die drei Worte, die in unserem Unternehmen seit über 60 Jahren zählen.“ Die langjährigen Mitarbeiter seien dabei das größte Firmenkapital, betonte Hartmann, um sodann den Jubilaren und ihren Partnerinnen ein herzliches Dankeschön auszusprechen.

Alle Jubilare persönlich vorgestellt

Anschließend ging er auf jeden Jubilar persönlich ein. Als gelernter Elektriker sei Viktor Emrich genau der richtige Mann als Anlagenführer gewesen. Kleinere und größere Störungen seien für ihn kein Problem und würden umgehend gelöst. Eine hohe Kompetenz im Bereich der Schweißmaschinen in der Rahmenfertigung bescheinigte der Laudator Johannes Ziegenhagel. Ein Sympathieträger mit großer Problemlösungskompetenz, aber auch dem notwendigen Einfühlungsvermögen, ist Klaus Brands in der Montage. In den 25 Jahren seiner Tätigkeit hat Peter Dinius im Isolierglasbereich grob überschlagen eine Million Glasscheiben bewegt. Die Herausforderungen im Türenbau mit Design und Technik seinen für Artur Zilke kein Problem. Die Anfänge in der EDV machte Uwe Müncher mit und bewältigte sie natürlich ebenso. Und das Aufmessen habe ihm immer viel Spaß gemacht, auch wenn es mal Probleme mit der Zugänglichkeit von Wohnungen gab. Obendrein setzte er sich bei gemeinschaftlichen Aktivitäten ein. Bei der Montage von Türen und Fenstern löst Heinrich Schnakenberg alle Problem, lobte Hartmann. Und Jürgen Vogt ist ein Ass im Bereich der Sprossenfenster in der Holzabteilung, in der auch Udo Wobbe in Meisterposition tätig ist. Elemente, die noch nie gebaut wurden, werden von ihm gemeistert. Mit Stefan Geskamp im Zuschnitt und Zubehör, Ruhe und Professionalität ausstrahlend, endete die Liste der Geehrten für 25 Jahre Betriebszugehörigkeit.

Die Jubilare freuten sich über eine Urkunde der Industrie- und Handelskammer oder der Handwerkskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim sowie über Präsente. Für den Betriebsrat gratulierte Heinrich Schnakenberg. So eine Jubiläumsfeier sei in der heutigen schnelllebigen Zeit nicht mehr selbstverständlich, betonte er.


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