Einspruch gegen Zuschlag Ringen um Kunstakademie Maiburg geht weiter

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Das Ringen um das bäuerliche Anwesen in Bippen, auf dem die Freie Kunstakademie Maiburg gegründet wurde, geht weiter. Foto: Jürgen SchwietertDas Ringen um das bäuerliche Anwesen in Bippen, auf dem die Freie Kunstakademie Maiburg gegründet wurde, geht weiter. Foto: Jürgen Schwietert

Bersenbrück/Bippen Das Ringen um den Hof, auf dem bislang noch die Freie Kunstakademie Maiburg zu Hause ist, geht weiter. Gegen den Zuschlag in der Zwangsversteigerung des Anwesens in Bippen im Oktober hat Schuldner Dieter Mastalls Rechtsvertreter Beschwerde eingelegt.

Dies teilt das Amtsgericht Bersenbrück auf Anfrage mit. Dem Rechtsanwalt sei Gelegenheit zur Akteneinsicht gegeben worden, damit dieser seine Beschwerde begründen könne.

Erfolg verspricht eine solche Beschwerde nur dann, wenn dem Amtsgericht ein Formfehler unterlaufen ist. Darüber entscheidet das Landgericht Osnabrück als nächsthöhere Instanz. Wann diese Entscheidung fällt, ist laut Amtsgericht derzeit nicht absehbar.

Dieter Mastall hatte mit seiner Familie den historischen Bauernhof seit Beginn der Achtzigerjahre in ein Gesamtkunstwerk aus einer Mischer bäuerlicher Kulturelemente mit fernöstlichen Anklängen umgestaltet.

Mit einer runden Viertelmillion Euro an öffentlichen Fördermitteln und mit Eigenmitteln versetzten die Mastalls um das Jahr 2004 ein Fachwerkhaus an Stelle des verfallenen und abgerissenen Haupthauses auf das Gelände. Das sollte eine von der Deutsche Bundesstiftung Umwelt konzipierte Daueraustellung aufnehmen, zu der es dann aber nicht mehr kam. Weil Schulden offenblieben, leitete die Kreissparkasse Bersenbrück Ende 2010 erstmals eine Zwangsversteigerung ein. ms


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