Verständnis für Europa stärken Fürstenauer Schüler reisen mit „Erasmus“ nach Polen

Von Jürgen Schwietert

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Auf das Projekt Erasmus freuen sich Eva Wiens, Marina Prange, Britta Nörenberg, Katarzyna Isfort, Laurin Wesselmann und Josef Thale (von links). Foto: Jürgen SchwietertAuf das Projekt Erasmus freuen sich Eva Wiens, Marina Prange, Britta Nörenberg, Katarzyna Isfort, Laurin Wesselmann und Josef Thale (von links). Foto: Jürgen Schwietert

Fürstenau. Im Rahmen des europaweiten Bildungsprogramms Erasmus reisen acht Fürstenauer Schüler vom 9. bis zum 15. Dezember 2018 nach Polen. Bereits zum zweiten Mal ist die IGS bei Erasmus mit dabei.

Das Erasmus-Programm ist ein Förderprogramm der Europäischen Union. Durch das Programm werden vor allem allgemeine sowie berufliche Bildung, Sport und Jugend gefördert. Das Bildungsprogramm für lebenslanges Lernen besteht bereits seit 30 Jahren und fördert die Mobilität von Studierenden, jungen Erwachsenen, Dozenten und ausländischem Unternehmenspersonal innerhalb von 33 Ländern der EU. Ein Schwerpunkt für die Fürstenauer ist die Möglichkeit, sich über die internationale Arbeitswelt zu informieren.

Die IGS Fürstenau arbeitet bei diesem Projekt mit Partnergymnasien in Frankreich, Italien und Polen zusammen. Jeweils auch Gymnasiasten der Jahrgangsstufen neun bis elf haben die Möglichkeit, im Ausland Erfahrungen bei der Berufswahl zu sammeln. Neben den Schülern gehören als federführende Lehrerin Britta Nörenberg sowie Sarah Niederkleine, Marina Prange und Katarzyna Isfort zum Team.

Internationale Erfahrungen sammeln

Jetzt wurde in einem Gespräch deutlich, wie wichtig dieses Projekt für die Schüler ist. Sie haben die Möglichkeit, international Erfahrungen zu sammeln. Arbeitssprache dabei ist englisch. Das Projekt läuft von 2018 bis 2020 und dient der Vorbereitung junger Menschen auf den Arbeitsmarkt. Die IGS ist hier erneut koordinierende Schule und spielt eine entsprechende Vorreiterrolle. Vorbereitet wird das Projekt im Rahmen des Fremdsprachenunterrichts. Vom 9. bis 15. Dezember sind acht Fürstenauer Schüler in Polen. Sie werden in Gastfamilien untergebracht. Der nächste Block findet dann im März 2019 in Marseille statt. Im September sind alle teilnehmenden Schüler in Fürstenau.

Die Schüler haben bereits verschiedene Vorlagen zu Osnabrück und Fürstenau, zu deutschen Rezepten und französischem Essen vorbereitet, die sie bald in Polen präsentieren wollen. „Wir sind gerne dabei, weil wir auch mal Menschen in anderen Länder kennen lernen und auch lernen, wie diese denken“, sagt Schüler Laurin Wesselmann. „Das Projekt kennzeichnet den Zusammenhalt der EU und fördert gegenseitiges Verständnis und Teamarbeit“, ergänzt Eva Wiens. Und weiter: „Ich finde es richtet cool, dass so etwas möglich ist“. Das Projekt für die vier teilnehmenden Schulen wird mit 32.000 Euro gefördert. „Erasmus ist eine tolle Veranstaltung. Es ist schön, dass wir zum zweiten mal bei so einem europaweiten Projekt ausgewählt worden sind“, sagt der stellvertretende Schulleiter Josef Thale.


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