Ferienangebot Kinder tauchten auf dem Kuhlhoff in Bippen in das Mittelalter ein

Von Jürgen Schwietert

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Das hat Spaß gemacht: Auf dem Kuhlhoff kam es zu Schlacht mit Schild und Schwert zwischen den Ferienkindern. Foto: Jürgen SchwietertDas hat Spaß gemacht: Auf dem Kuhlhoff kam es zu Schlacht mit Schild und Schwert zwischen den Ferienkindern. Foto: Jürgen Schwietert

Bippen. Erlebnisreiche Wochen können die Kinder in den Osterferien, in den Sommerferien und jetzt erneut in den Herbstferien auf dem Kuhlhoff in Bippen erleben. Bei der jüngsten Aktion dieser Art unter dem Motto „Leben wie im Mittelalter“ hatten die Jungen und Mädchen viel Spaß.

Eine Woche lang lernten 40 Kinder, wie das Leben im Mittelalter war, was es also beispielsweise mit den Rittern auf sich hatte. Unter der Leitung von Alfons Julius Bruns vom Bildungszentrum sowie seinem Team mit den pädagogischen Mitarbeitern Marina Toben und Saadia Struckmann sowie den FöJlern (Freiwilliges ökologisches Jahr) Pia Sempter, Hauke Reinhardt und Inga Flerlage ging es dann an die Arbeit.

Tapfere Ritter

Gemeinsam mit den Kindern baute das Team mittelalterliche Waffen, Schmuck und Werkzeuge. Schilde und Schwerter entstanden und wurden natürlich auch ausprobiert. Dass es dabei auch mal eine kleine Blessur gab, war nicht ganz zu vermeiden. Aber die Jungen und Mädchen waren mindestens so tapfer wie die Ritter im Mittelalter. Nach der „Schlacht“ war der Hunger natürlich groß. Als ging es in den Kuhlhoff-Garten, um dort unter anderem Kartoffeln zu roden und Kohl zu schnibbeln. Zusammen mit weiteren Zutaten entstand daraus in einem Kessel über offenem Feuer Mahlzeiten.

Kleine Selbstversorger

Die Jungen und Mädchen buken überdies Brötchen, pressten Apfelsaft und kochten fleißig Marmelade. Die Kinder lernten auf diese Weise, dass nicht immer der Gang in den Supermarkt die einzige Möglichkeit ist, sich mit Nahrungsmittel zu versorgen. Auch lernten sie, wie anstrengend die Arbeit mit einem Dreschflegel sein kann. Bei der Abschlussveranstaltung standen dann Gaukler und mittelalterlichen Spielen im Mittelpunkt.

Träger der Ferienbetreuung ist die Samtgemeinde Fürstenau. Und so waren aus allen Gemeindeteilen Kinder mit dabei. Die Aktion wurde zudem vom Familienservicebüro unterstützt. Auf diese Weise würden auch die berufstätigen Eltern in der Ferienzeit werden entlastet, betonte Alfons Julius Bruns.


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