Spende von Herbert Gans Eine Bürgermeisterbank für die Stadt Fürstenau

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Fürstenau. Viel Trubel vor dem Eingang zur Schlossinsel in Fürstenau: Die Kolpingkapelle aus Schwagstorf war vor Ort, viele Ratsherrn, einige Neugierige. Und warum? Weil Bürgermeister Herbert Gans aus triftigem Grund zu einer kleinen Feier eingeladen hatte.

Es ist noch nicht lange her, da hat Herbert Gans seinen 70. Geburtstag gefeiert. Im August war das. Geschenke wollte er nicht haben, Spenden aber sehr wohl. Das hat sich nun im wahren Sinne des Wortes ausgezahlt. So stiftete er zusammen mit seiner Frau Gerda für rund 1000 Euro die „Bürgermeisterbank“. Sie steht an exponierter Stelle am Eingang zur Schlossinsel und bietet von dort aus entspannte Blicke auf den ehemaligen Fürstensitz nebst Schlossgraben und Torhaus. Von dort aus lassen sich natürlich auch die ein- und ausgehenden Verwaltungsmitarbeiter und Ratsmitglieder grüßen, was ja nie schaden kann.

Auch 1000 Euro für die Kolpingkapelle

Eine weitere Spende ließ der Bürgermeister der Kolpingkapelle in Schwagstorf zukommen. Sie erhält ebenfalls 1000 Euro, und zwar für die Nachwuchsarbeit – gut angelegtes Geld, wie nicht nur Herbert Gans fand. Der Vorsitzende der Kolpingkapelle bedankte sich im Namen aller Musiker ausdrücklich für die Spende. Die beließen es natürlich nicht bei Worten. Sie spielten auch zu Ehren des Geldgebers einige Lieder aus ihrem Repertoire. Als dann zum Abschluss auch noch „What Shall We Do with the Drunken Sailor“ ertönte, war das das Signal für Wolfgang Broermann, zur Tat zu schreiten – einem der großzügigsten Spender in der Stadt Fürstenau, der unter anderem im vergangenen Jahr 80000 Euro für die Altenheime in der Kommune gespendet hat.

Etwas zurückgeben

So viel Geld hatte er dieses Mal zwar nicht in der Tasche, doch war es ihm sichtlich eine Herzensangelegenheit, den Nachwuchs der Kolpingkapelle ebenfalls mit einer finanziellen Aufmerksamkeit zu bedenken, zumal das Lied über den betrunkenen Seemann zu seinen Lieblingssongs gehört. Einer von mehreren Gründen für seinen Spendeneifer: Einst ist Wolfgang Broermann in seiner beruflichen Laufbahn – vor allem bei der Firma C&A, wo er in leitenden Positionen tätig war – viel Gutes widerfahren. Das gibt er nun gerne zurück. So wie das nun auch Herbert Gans getan hat.

Nachdem das Geld verteilt und die Bürgermeisterbank mit einem Probesitzen ihrer Bestimmung übergeben worden war, blieb noch ein wenig Zeit, bei einem Bierchen zu plaudern. Wasser tat es aber auch.


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