Ausgezeichnet Schwagstorfer Grundschule zum dritten Mal sportfreundliche Schule

Von Maria Kohrmann-Unfeld

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Sportlich sind die Schwagstorfer Schüler: Das haben sie bei den Bundesjugendspielen bewiesen und das hat ihnen auch Wolfgang Orth, Fachberater Sport der niedersächsischen Landesschulbehörde bescheinigt. Die Grundschule ist zum dritten Mal als „sportfreundliche Schule“ ausgezeichnet worden. Foto: Maria Kohrmann-UnfeldSportlich sind die Schwagstorfer Schüler: Das haben sie bei den Bundesjugendspielen bewiesen und das hat ihnen auch Wolfgang Orth, Fachberater Sport der niedersächsischen Landesschulbehörde bescheinigt. Die Grundschule ist zum dritten Mal als „sportfreundliche Schule“ ausgezeichnet worden. Foto: Maria Kohrmann-Unfeld

mkun Schwagstorf. Die Grundschule Schwagstorf ist zum dritten Mal mit dem Titel „Sportfreundliche Schule“ ausgezeichnet worden. Wolfgang Orth, Fachberater Sport der niedersächsischen Landesschulbehörde übergab die Urkunde sowie die Hinweistafel mit den drei Sternen an die stolzen Schulsprecher.

Wolfgang Orth hob die Besonderheit der Auszeichnung hervor: „Eure Schule hat es verdient, zum dritten Mal als sportfreundliche Schule zertifiziert zu werden. Ihr alle, eure Lehrer, eure Eltern und der Förderverein haben dazu beigetragen.“ Im Gegenzug erzählten die Schüler, was eine sportfreundliche Schule ausmacht: bewegte Pausen, Kletterwand, Seilspringen, Schwimmen, Judo, Fußballspielen, Radfahrprüfung, TL-Pausen (Trinken, Laufen), Schaukeln, Sandkasten-Weitsprung oder das Gesundheits- und Ernährungsprogramm Klasse 2000.

Sport ein wichtiger Schwerpunkt

Mit der Landesauszeichnung „Sportfreundliche Schule“ sollen Schulen motiviert werden, Sport und Fitness in ihr Programm aufzunehmen, um so mit vielfältigen Bewegungsangeboten und gesunder Ernährung die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen zu fördern.

„Sport ist ein wichtiger Schwerpunkt in unserem Schulprogramm“, so die Schulleiterin Monika Sander. Dazu gehöre das Low-T-Tennis in Kooperation mit den Grundschulen der Samtgemeinde Fürstenau. Außerdem fänden Lauf- und Spielwettbewerbe statt. Auch werde das Sportabzeichen abgenommen.

Zusätzlicher Förderunterricht

Schüler mit motorischen und sozialen Auffälligkeiten erhalten überdies Sportförderunterricht. Denn wenn ein Kind zum Beispiel im Sportunterricht häufig erlebt, dass es überfordert ist, besteht die Gefahr, dass es auch in anderen Fächern wenig Selbstvertrauen entwickeln wird. Der Sportförderunterricht sei ganzheitlich orientiert, hieß es weiter. Er berücksichtige die gesamte Persönlichkeit der Kinder mit ihren motorischen, kognitiven, emotionalen und sozialen Anteilen. Sie machten grundlegende Erfahrungen zum Rollen, Balancieren, Schaukeln, Schwingen, Klettern und vieles mehr. Aber auch Kenntnisse über den eigenen Körper würden vermittelt – ebenso wie auch soziale Kompetenzen.

Jahrgangsübergreifend

Der Sportförderunterricht wird in jahrgangsübergreifenden Gruppen erteilt. Die Teilnehmer werden von der für den Förderunterricht zuständigen Lehrkraft, dem Sportlehrer und dem Klassenlehrer ausgewählt.

Da die gesamte Schülerschaft mit allen Lehrkräften zwecks Urkundenübergabe in der Turnhalle versammelt war, schlug die Schulleiterin nach dem Besuch von Wolfgang Orth vor, eine Art „Speakers Corner“ in Anlehnung an das Londoner Original zu veranstalten. Einige Schüler stellten sich mutig auf einen Kasten und trugen ihre Anliegen vor.


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