Gemütlichen Treffpunkt schaffen Der alte Jugendkeller in Berge soll wieder flotgetmacht werden

Von Catharina Hövermann

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Jugendkeller in der Pusteblume Berge mit Bürgermeister Volker Brandt (links) und Jugendplfeger Stefan Bartling (rechts). Foto: Catharina HövermannJugendkeller in der Pusteblume Berge mit Bürgermeister Volker Brandt (links) und Jugendplfeger Stefan Bartling (rechts). Foto: Catharina Hövermann

cah Berge. Stefan Bartling, Jugendpfleger in der Samtgemeinde Fürstenau, möchte die Jugendarbeit in Berge reaktivieren. Dazu hat er sich nun mit Bürgermeister Volker Brandt und interessierten Jugendlichen in der Pusteblume getroffen.

Vor allem gehe es um die verstärkte Nutzung des Jugendkellers. Für den bestehe dringender Renovierungsbedarf. „Seit 2010 steht das ehemalige Computercafé leer und wird auch von dem Familienzentrum kaum in Gebrauch genommen. Mit dem Engagement der Jugendpflege haben wir die Möglichkeit, die Interessen der Jugendlichen wieder anzuregen“, so Berges Bürgermeister Volker Brandt. Zuschüsse der Jugendpflege sollen den Jugendtreff finanzieren. Die letztendliche Projektumsetzung werde dabei ganz den Jugendlichen überlassen. Damit stehe das Projekt unter dem Motto „Von Jugendlichen für Jugendliche“.

Stefan Bartling stellte vor, wann das Gemeindehaus für die Jugendarbeit geöffnet wäre. Am Mittwochnachmittag könne es ein wöchentliches Treffen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene verschiedener Altersklassen geben. So könnten Kinder und Jugendliche von zwölf bis 14 Jahren von 16 bis 18 Uhr zusammenkommen. Jugendlichen und Erwachsenen von 14 bis 27 Jahren stehe das Gemeindehaus von 18 bis 21 Uhr zur Verfügung. An den restlichen Wochentagen sei das Gemeindehaus bereits durch Projekte des Familienzentrums besetzt.

Viele Ideen und Vorstellungen ausgetauscht

Ähnlich wie in der Roten Schule in Fürstenau gebe es an jedem zweiten Samstag die Möglichkeit, einen offenen Treff zu veranstalten. Von gemütlichen Fernsehabenden, Hausaufgabebetreuung bis zu Kicker- und Billardrunden können die Jugendlichen ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Für Verpflegung oder die Erfüllung besonderer Wünsche schlägt Bartling eine Spendenbox vor, in der Geld von den Jugendlichen gesammelt wird.

„Nun seid ihr dran“, fordert Stefan Bartling die Jugendlichen zu eigenen Ideen auf. Für den Wohlfühlfaktor, waren diese sich einig, müsse eine Sitzecke mit einem Sofa, Kissen und Sesseln beschafft werden. Für Spiel- und Fernsehabende möchten sie eine Musikanlage, einen Beamer sowie einen Fernseher mit einem Anschluss für eine Spielekonsole installieren. Zudem sollen eine Dartscheibe sowie ein neuer Billardtisch besorgt werden. Mögliche gemeinsame Projekte seien Ausflüge zu Freizeitparks oder Festivals. Außerdem ist die Idee entstanden, in dem Jugendkeller Sitzungen und Gesprächsrunden der Landjugend Berge zu organisieren. So können die wöchentlichen Jugendtreffs sinnvoll genutzt werden.

Erster Arbeitseinsatz soll bald erfolgen

Jugendpfleger Stefan Bartling freute sich über die vielen eingegangenen Vorschläge und regte die Jugendlichen dazu an, noch in diesem Jahr den ersten Arbeitseinsatz zu bewerkstelligen. Die Umsetzung müsse organisiert und schrittweise ablaufen. Bartling lädt daher zu einem zweiten Gesprächsabend am 5. Oktober um 19 Uhr in die Pusteblume ein. Auch Bürgermeister Volker Brandt und seine Assistentinnen wollen wieder dabei sein.

„Hierzu sind alle Jugendlichen und Erwachsenen herzlich eingeladen, an den gesammelten Ideen anzuknüpfen und neue Vorschläge und Projekte für die Jugendarbeit in Berge einzubringen“, so Stefan Bartling, der mit Jasmin Schulte, die zurzeit ihren Bundesfreiwilligendienst absolviert, sowie Jugendpflege-Praktikantin Julia Meyer nach Berge gekommen war.


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