Stahlgerüst wird errichtet Hallenneubau bei Segler in Berge läuft planmäßig

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Die alten Halle fünf ist abgerissen, das neue Fundament gesetzt. Nun wird eine Stahlkonstruktion aufgesetzt. Foto: Jürgen AckmannDie alten Halle fünf ist abgerissen, das neue Fundament gesetzt. Nun wird eine Stahlkonstruktion aufgesetzt. Foto: Jürgen Ackmann

Berge. Es geht voran bei Segler in Berge: Die alte Halle fünf ist abgerissen, das neue Fundament gesetzt. In dieser Woche nun sind Mitarbeiter der Firma Wurst angerückt, um die neue Stahlkonstruktion für die Halle aufzubauen. Alles im Zeitplan, freut sich Gesellschafter Karsten Quint.

Seit vier Jahren arbeiten die Verantwortlichen des Förderanlagen-Herstellers an dem größten Bauprojekt des Unternehmens seit 40 Jahren. Es erfordert viel logistisches Feingefühl, da der Um- und Ausbau während der laufenden Produktionsabläufe erfolgt. Bisher habe alles bestens funktioniert, es habe nur minimale Einschränkungen gegeben, so Karsten Quint. Wenn für besonders große Fertigungsteile die verbliebene Fläche in Halle sechs nicht reiche, würden die Arbeiten auch schon mal an Unterlieferanten vergeben und dort ausgeführt. Segler-Mitarbeiter seien dann dort auch teilweise vor Ort, erklärt Karsten Quint. Er freut sich, dass die gesamte Belegschaft so gut mitziehe und das Bauprojekt nach Kräften unterstütze.

Obwohl die Arbeiten bereits seit August im Gange sind, war bisher rein baulich noch nicht allzu viel zu sehen. Das lag auch an den aufwendigen Arbeiten für das Fundament, in dem Lüftungsschächte eingelassen werden mussten. Sie sind notwendig, weil in der neuen Halle später einmal neben der Strahlanlage eine Freiflächenlackierung mit Teleskoptrockner vorgesehen ist. Deshalb müssen zum einen an der Decke Ventilatoren installiert werden, zum anderen sind Lüftungsschächte im Boden nötigt, um den Farbnebel absaugen zu können. Überdies wird es Kameras in der Halle geben, die anzeigen, in welchen der nach einem bestimmten Schema unterteilten Arbeitsabschnitten die Mitarbeiter gerade tätig sind. Entsprechend werden die Ventilatoren und Lüftungsschächte zielgenau in Betrieb gesetzt.

Halle sechs wird im Frühjahr 2019 abgerissen

Wenn die neue Halle steht und für die Produktion nutzbar ist, wird die Halle sechs abgerissen. Das wird voraussichtlich im März geschehen. Am Ende des Umbauprozesses solle ein Drei-Hallen-Schiff stehen – teilweise bis zu 20 Meter hoch –, das insgesamt eine Nutzfläche von 3100 Quadratmetern bietet und an der Südostseite mit einer Glasfassade versehen ist, die für gute Lichtverhältnisse sorgen wird.

Die neue Halle war notwendig geworden, weil Segler in den vergangenen Jahren stark gewachsen ist. Inzwischen arbeiten 130 Mitarbeiter für das Unternehmen. Es galt nun, im Sinne der Effizienz die Betriebsabläufe zeitgemäß anzupassen und die Lieferzeiten zu verkürzen.

Künftig wird im mittleren Teil der Halle montiert und von den Seiten aus zugeliefert. Nach Möglichkeit möchte Segler das Bauprojekt, für dessen Planung das Ingenieurbüro Bohmann aus Berge verantwortlich zeichnet, im Sommer 2019 vollenden.

Derzeit in Arbeit ist auch die neue Straße, die künftig um Segler herumführt und nicht mehr über das Betriebsgelände. Die Erdarbeiten sind bereits im vollen Gange, die Trasse ist abgesteckt, die Trasse ist abgesteckt, Schotter wird aufgefahren. Bis Ende Oktober soll die neue Straße fertig sein.

Überdies ist an der Bippener Straße – dort, wo die Friedrich-Segler-Straße zum Unternehmen abzweigt – eine Linksabbiegerspur geplant.


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