Live im Radio Fürstenauer Kolpingsfamilie stellt sich in der NDR-1-Plattenkiste vor

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In der Plattenkiste: Franz Josef Wiethe (von links), Georg Hüdepohl, Kerstin Werner und Hans Mentzel. Foto: NDRIn der Plattenkiste: Franz Josef Wiethe (von links), Georg Hüdepohl, Kerstin Werner und Hans Mentzel. Foto: NDR

pm Fürstenau Mit einem dreifachen „Kolping treu“ begann die Sendung „Plattenkiste“ bei NDR 1 Niedersachsen. Am 16. August zwischen 12 und 13 Uhr unterhielten sich Franz Josef Wiethe, Georg Hüdepohl und Hans Mentzel mit Moderatorin Kerstin Werner über die Kolpingsfamilie in Fürstenau mit ihren 88 Mitgliedern.

Die Kolping-Bewegung entstand vor mehr als 220 Jahren. Adolf Kolping war Schustergeselle und auf Wanderschaft. Seine Erlebnisse bewogen ihn, Priester zu werden und dann auch die Kolpingsfamilie zu gründen. Seit 121 Jahren existiert nun auch ein „Zweig“ in Fürstenau. Mehr als die Hälfte dieser Zeit – 63 Jahre – dabei ist der Vereinsvorsitzende Franz Josef Wiethe, heißt es in einer Pressemitteilung. Schon als Jugendlicher habe er sich im Jung-Kolping gut in der Gemeinschaft aufgehoben gefühlt. Die Folge nennt er „automatisches Aufrücken“.

Relativ neu dabei ist der Bezirksvorsitzende Hans Mentzel, der erst als Rentner eintrat. Im Vorstand der Fürstenauer Kolpingsfamilie sitzt auch Georg Hüdepohl. Vor 20 Jahren wurde er bei einer Aktion geworben. Er mochte die Menschen, die ihn ansprachen. Inzwischen sind fast alle Senioren – und suchen Nachwuchs.

Der Jahresplan richtet sich an alle Mitglieder: im Winter Dicke-Bohnen-Essen, im Mai Spargelessen und im Herbst ein Kohlgang. Angeboten werden kürzere und längere Fahrradtouren sowie eine Jahresfahrt. In diesem Jahr war die Kolpingsfamilie vier Tage unterwegs und besuchte unter anderem Lübeck. Auch sozial engagiert sich die Kolpingsfamilie: Jugendleiter-Scheine können gemacht werden. Der Mitgliederbeitrag von 34 Euro im Jahr unterstützt viele Projekte weltweit.

Die Jüngsten in der Kolpingsfamilie Fürstenau sind derzeit nach Angaben von Franz Josef Wiethe um 60 Jahre, die Ältesten Mitte 80. Gesucht würden deshalb junge Leute, heißt es vonseiten des Vereins, damit die Kolpingsfamilie erhalten bleibe. Die jungen Leute könnten sich auch selbst organisieren, wird der Vorstand zitiert: „Ihr eigenes Ding machen, zwischendurch vielleicht auch mal mit den Älteren etwas gemeinsam unternehmen, wenn es sich so ergibt.“ Hans Mentzel würde sich über jedes neue Mitglied in der Kolpingsfamilie freuen – von 18-Jährigen bis hin zu jungen Familien.


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