Mehr Platz für die Exponate Museum Meyer-Haus in Berge eröffnet Dachbodenarchiv

Von Jürgen Schwietert

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Sie hieß die Gäste willkommen: die Museumsbeauftragte Renate Simper – hier mit Martin Bruns, Martina Kramer, Henk Benting, Wolfgang Deffner, Volker Brandt, Ingo Hollermann (von links). Foto: Jürgen SchwietertSie hieß die Gäste willkommen: die Museumsbeauftragte Renate Simper – hier mit Martin Bruns, Martina Kramer, Henk Benting, Wolfgang Deffner, Volker Brandt, Ingo Hollermann (von links). Foto: Jürgen Schwietert

Berge. Das Museum Meyer-Haus in Berge entwickelt sich ständig weiter. So ist der Dachboden zu einem begehbaren Archiv ausgebaut worden. Das würdigte der Heimatverein in einer kleinen Feierstunde.

Im Namen der Mitarbeiter des Museums Meyer-Haus hieß die Museumsbeauftragte Renate Simper die Gäste willkommen. Sie ging auf Idee und Realisierung ein. Wie Renate Simper informierte, wurde das Museum am 24. April 2009 auf einer Fläche von 160 Quadratmetern eröffnet. Schwerpunkte sind die Berger Geschichte sowie die Hollandgängerei. Bereits wenige Jahre nach der Eröffnung stand fest, dass der Platz nicht ausreicht, um die zahlreichen Exponate angemessen zu präsentieren. „Ein Großteil war auf dem Dachboden des Heimathauses deponiert und öffentlich nicht zugänglich. Deshalb bot sich für das Museum der Ausbau des Dachbodens an“, so Simper. Er dient jetzt als begehbares Archiv und bietet Platz für Kreativangebote für Kinder.

Im Jahr 2013 ging es mit der Realisierung der Pläne los. Finanziert wurde das Projekt durch Mittel des Landes, des Landkreises, des Landschaftsverbandes sowie verschiedener Stiftungen. „Auch die Unterstützung durch die Gemeinde, die Kreissparkasse Bersenbrück und private Spenden trugen zur Finanzierung unseres Vorhabens bei“, sagte die Museumsbeauftragte. Sie hob besonders den Anteil der ehrenamtlichen Helfer und ihres Vorgängers Christoph Otten hervor. „Heute können wir uns über ein gelungenes Projekt freuen, welches in der Konzeption und Gestaltung zum Erscheinungsbild unseres Museums im Erdgeschoss passt“, endete Renate Simper. Bürgermeister Volker Brandt wünschte dem Museums-Team alles Gute.

Sodann wurde das Dachbodenarchiv freigeben und in Augenschein genommen. Die Gäste zeigten sich beeindruckt von der Gestaltung mit einem zentralen Archivblock mit Lager-, aber auch mit Ausstellungsvitrinen. In den Schrägen fanden sehenswerte Exponate, darunter Bilder Berger Maler aber auch ein kleiner Webstuhl, ihren Platz. Renate Simper führte die Gäste und ging dabei auf die verschiedenen Details ein.


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