Erster Plan wird ausgelegt Neue Bauplätze für Berge in Arbeit

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Zwischen der Lingener und Börsteler Straße entlang des Tempelkamps soll ein Wohngebiet für bis zu 17 Häuser entstehen.

            
Foto: Jürgen AckmannZwischen der Lingener und Börsteler Straße entlang des Tempelkamps soll ein Wohngebiet für bis zu 17 Häuser entstehen. Foto: Jürgen Ackmann

Berge. Zwei Bebauungspläne standen in der jüngsten Sitzung des Berger Rates zur Debatte. Das geplante Baugebiet „Lingener Straße“ winkte das Gremium durch. Beim potenziellen Baugebiet „Asterfeld II“ war die Einigkeit nicht ganz so groß.

Wie berichtet, gibt es derzeit in Berge mehr als 20 Interessenten, die im Ort bauen wollen. Es sind aber nicht genug verfügbare Bauplätze vorhanden. Aus diesem Grund will die Gemeinde nun zwischen der Lingener Straße und Börsteler Straße Flächen im beschleunigten Verfahren nach Paragraf 13a des Baugesetzbuches ausweisen. Ursprünglich war das insgesamt 2,8 Hektar große Gelände für die Ansiedlung von Gewerbe vorgesehen, nun wird es ein Mischgebiet, in dem auch reine Wohnbebauung möglich ist. Der westliche Teil des Geländes ist bereits bebaut, der östliche soll nun folgen. Dort könnten nun je nach Planung bis zu 17 Bauplätze entstehen.

Bolzplatz wird nicht ganz überbaut

Nachdem inzwischen auch offene Fragen zur Schmutz- und Regenwasserkanalisation geklärt sind, stimmte der Rat einmütig den Vorentwürfen zur zweiten Änderung des Bebauungsplanes „Gewerbegebiet Lingener Straße“ zu und beschloss die öffentliche Auslegung.

So weit sind die Planungen für die Bebauung des Asterfeld-Bolzplatzes noch nicht gediehen. In seiner „Sachstandsmitteilung“ erläuterte Bürgermeister Volker Brandt zunächst, dass der Bolzplatz, der sich im Gemeindebesitz befindet, nicht vollständig verschwinden soll. Eine rund 2400 Quadratmeter große Fläche könne bleiben. Es bliebe dann noch Platz für acht Bauplätze, die über die Straße Am Wall mittels einer Stichstraße sowie eines Wendehammers am Ende mit zwei Abzweigungen nach Norden und Süden hin erschlossen werden.

Bauen in zweiter Reihe

Weiterhin ging Volker Brandt auf die östlich direkt am Bolzplatz angrenzenden Grundstücke ein. Hier wollte die Gemeinde zunächst nur für die vier sich dort befindlichen Grundstücke eine Bebauung in zweiter Reihe ermöglichen, wobei die Erschließung hier ebenfalls über die Straße Am Wall erfolgen soll. Die Grundstückseigentümer haben bereits zugestimmt. Auf Wunsch soll nun für drei weitere Grundstücke nördlich des Bolzplatzes das Bauverbot in der zweiten Reihe aufgehoben werden. Diese Flächen können aber nur über den Pappelweg erschlossen werden.

Für die CDU kritisierte Burkhard Hömme, dass die Gemeinde auf die Grundstücke in zweiter Reihe keinen Zugriff und mithin keinen Einfluss auf die Bebauung habe. Auch seien bisher nur die ersten vier Grundstückseigentümer angesprochen worden.

Bei der folgenden Abstimmung enthielt sich die CDU der Stimme, während sich die SPD dafür aussprach, die Planungen auf der Grundlage des Vorentwurfes weiter voranzutreiben.


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