Zehntes Hüttenfest Kellinghausener veranstalten Armbrustschießen in Gedenken an Ritter Bruno

Von Maria Kohrmann-Unfeld

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Die Kellinghausener Einwohner haben mit Kind und Kegel ihr zehntes Hüttenfest. Foto: Maria Kohrmann-UnfeldDie Kellinghausener Einwohner haben mit Kind und Kegel ihr zehntes Hüttenfest. Foto: Maria Kohrmann-Unfeld

mkun Schwagstorf. Ganz Kellinghausen war auf den Beinen, denn es gab ein kleines Jubiläum zu feiern. Zum zehnten Mal trafen sich die Einwohner des Schwagstorfer Ortsteils zum traditionellen Hüttenfest.

Anlässlich des Jubiläums-Hüttenfestes hatten Kassierer Josef Hemme junior. und Josef Knobbe die Idee, ein Armbrustschießen zu veranstalten. Denn im 13. Jahrhundert soll es in Kellinghausen ein adeliges Gut gegeben haben. Vermutlich hatte Ritter Bruno von Kellinghausen die Häuser der Sippe des Kallo in Besitz. So hielten es die Organisatoren für angemessen, in Erinnerung an den damaligen Ritter erstmalig ein Arnbrustschießen durchzuführen. Nach spannenden Wettkämpfen konnte Annie Hemme zur ersten Ritterin von Kellinghausen geschlagen werden. Bei den Kindern erwies sich Amelie Barkmann als beste Schützin.

Über den Ursprung der Schutzhütte

Zu Beginn des Festes richtete Josef Hemme als einer der ältesten Einwohner das Wort an die Kellinghauser und erklärte den vielen Kindern und Jugendlichen sowie den „Neubürgern“ den Ursprung der Schutzhütte: „Aus Anlass des 1000-jährigen Bestehens der Bauernschaft Kellinghausen war es der Wunsch vieler, hier ein bleibendes Erinnerungsstück zu schaffen. Zu dieser Zeit wurde auf dem Hof Wilke ein Fachwerkgebäude aus dem 18. Jahrhundert abgerissen. Viele fleißige Helfer haben das Gebäude restauriert und im Jahr 2000 wieder aufgebaut“. Das sei ein Glücksfall für Kellinghausen gewesen. Fast täglich machen Wanderer und Radfahrer hier eine Rast. Die Schutzhütte liegt übrigens an der 30 Kilometer langen idyllischen Rundtour „Take 5“, die durch die Samtgemeinde Fürstenau führt.

Dank an Claudia Pöttker

Im Namen der Kellinghauser Einwohner bedankte sich Josef Hemme mit einem Blumenstrauß bei Claudia Pöttker für ihren unermüdlichen Einsatz rund um die Schutzhütte. Diese wiederum gab als sogenannte „Bürgermeisterin von Kellinghausen“ den Dank weiter an die vielen Familien, die sich seit 18 Jahren um die Pflege der Hütte kümmern. Am 8. Oktober 2000 hätten die Kellinghausener das erste Hüttenfest gefeiert. Seitdem treffen sie sich alle zwei Jahre, um miteinander zu feiern“, erinnerte Claudia Pöttker. Seit einigen Jahren übernimmt der Partyservice Wolke aus Ankum das Catering. Michael Dieckhoff versorgte die Gäste mit kühlen Getränken.


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