Ängste unbegründet Fürstenauer Tafel bleibt weiterhin bestehen

Von Jürgen Ackmann und Jürgen Schwietert

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Die engagierte Arbeit der Tafel mit Leiterin Schwester Innozenza (Zweite von links) sowie einem Teil der engagierten Helfer mit Frieda Buchorn, Annette Hallermann, Lisa Durban, Sigrid Schmidt und Petra Wegemann (von links) wird in Fürstenau weiter gehen. Foto: Jürgen SchwietertDie engagierte Arbeit der Tafel mit Leiterin Schwester Innozenza (Zweite von links) sowie einem Teil der engagierten Helfer mit Frieda Buchorn, Annette Hallermann, Lisa Durban, Sigrid Schmidt und Petra Wegemann (von links) wird in Fürstenau weiter gehen. Foto: Jürgen Schwietert

ja/jesc Fürstenau. Die Tafel in Fürstenau wird weiterhin bedürftige Menschen unterstützen können. Das machten die Stadt Fürstenau, das St. Reginenstift deutlich. Zuvor hatte es Vermutungen im Netz gegeben, es könne wegen des Umbaus des Reginenstiftes, zu einer Schließung der Tafel kommen.

Die soziale Einrichtung wird zwar möglicherweise mit Beginn der Bauarbeiten 2020 nicht mehr in ihren angestammten Räumen bleiben können – das lässt sich nicht ausschließen –, es gibt aber bereits Bemühungen, neue, geeignete Räume für die Fürstenauer Tafel in der Stadt zu finden, die im Falle eines Falles genutzt werden könnten. Das erklärten die Stadtverwaltung und die Betreibergesellschaft des Alten- und Pflegeheims St.- Reginen-Stift.

Die Leiterin der Fürstenauer Tafel, Schwester Innozenza, sorgt sich derzeit mit Blick auf die anstehenden Bauarbeiten um den Fortbestand der Fürstenauer Tafel. Als Ersatz werde eine auch für mobilitätseingeschränkte Personen erreichbare Halle mit Lagermöglichkeit notwendig sein, erklärt sie.

Kirchenvorstand kümmert sich um langfristigen Erhalt

Wenn tatsächlich eine räumliche Veränderung für die Tafel anstehe, werde die Stadt dies „im Rahmen der städtebaulichen Sanierung positiv begleiten“, erklärte Stadtdirektor Benno Trütken. Es gebe mehrere geeignete Möglichkeiten. „Wir freuen uns, dass es in Fürstenau viel Unterstützung für die Tafel gibt“, betonte Benno Trütken mit Blick auf Äußerungen im Internet.

Die Betreibergesellschaft des Reginenstiftes, die St. Joachim und Anna gGmbH, führt das Alten- und Pflegeheim. Das Grundstück mit dem Heim sowie dem Gebäude der Tafel ist im Besitz der katholischen Kirchengemeinde St. Katharina in Fürstenau, die die Räume der Tafel zur Verfügung stellt. Die Verwaltung für den gesamten Komplex wiederum liegt in den Händen des Rendanten Gregor Wagemester. Der weist darauf hin, dass der Kirchenvorstand von St. Katharina bereits vor längerer Zeit beschlossen hat, die Tafel zu unterstützen und dafür Sorge zu tragen, dass diese langfristig erhalten bleibt.

Endgültiger Standort zurzeit noch ungewiss

Ob die Tafel auf dem Gelände des Reginenstiftes bleiben könne oder ob ein Umzug notwendig sei, lasse sich derzeit schlicht und ergreifend noch nicht sagen, so Gregor Wagemester weiter. Es lägen noch nicht einmal Architektenentwürfe vor. Frühestens in eineinhalb Jahren stehe endgültig fest, wie sich das Gelände entwickeln werde. „Es ist nicht auszuschließen, dass die Tafel sogar vor Ort bleiben kann. Alternativen sind aber auch im Gespräch“, wie der Rendant abschließend betont.


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