Das Miteinander gefeiert Große Resonanz auf Fest der Kulturen in Fürstenau

Von Jürgen Schwietert

Meine Nachrichten

Um das Thema Samtgemeinde Fürstenau Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.


Fürstenau. Die Stimmung war ausgelassen, das Wetter bestens und der Veranstaltungsort ideal: Die dritte Auflage des Festes der Kulturen auf der Schlossinsel in Fürstenau war ein voller Erfolg. Menschen aus vielen Nationen trafen sich dort und feierten das Miteinander.

Nachdem der Schulchor der Grundschule und die Kinder des Studios My Art das Bühnenprogramm des Festes der Kulturen eröffnet hatten und sich bereits viele Gäste eingefunden hatten, um die Köstlichkeiten als den Küchen aller Herren Länder zu probieren, ergriff der stellvertretende Bürgermeister der Samtgemeinde, Matthias Wübbel, das Wort. Er freute sich über die bunte Vielfalt auf der Schlossinsel, die unter anderem ihren Ausdruck in den Auftritten arabischer, rumänischer, albanischer, kurdischer und deutschen Volkstanzgruppen fand. „Es wird kulturell eine Menge geboten“, so Matthias Wübbel. Genau dieses Miteinander zeichne Integration aus. Jeder der heute mitfeiere, zeige, dass er an der kulturellen Vielfältigkeit interessierte. Diese Neugierde, verbunden mit Toleranz und Kommunikation, seien die entscheidenden Bausteine für Integration. Und weiter: „Wer Menschen mit einem anderen kulturellen Hintergrund so begegnet, der braucht keine Angst vor dem Neuen, Unbekannten haben“.

„Was uns alle eint: Wir sind Menschen“

Weiterhin forderte Matthias Wübbel die Gäste dazu auf, auch künftig offen zu bleiben und sich dem Hass und der Intoleranz entgegenzustellen. „Was uns alle eint ist: „Wir sind Menschen. Egal welcher Herkunft, Religion oder Hautfarbe“, so Matthias Wübbel.

Unterdessen freute sich die Integrationsbeauftragte Antigone Mally über die große Resonanz auf das Fest der Kulturen. „Ich bin glücklich, ich bin zufrieden“, sagte sie. Alles funktioniere, alle seien guter Dinge, das sei wunderbar. Sie dankte dem Organisationsteam für das überwältigende Engagement. „Ohne ehrenamtliche Unterstützung hätten wir das nicht auf die Beine gestellt“, freute sie sich.

„Wenn er sich so umschaue, zeige sich, dass Konzept sehr gut funktioniere, erklärte unterdessen Thomas Wagener von der Verwaltung der Samtgemeinde Fürstenau. Er freue sich, dass die Menschen unterschiedlicher Nationen auf diese Weise miteinander ins Gespräch kämen. „Es haben sich viele Gedanken gemacht und viel Arbeit in das Fest gesteckt. Dankeschön dafür“, so Thomas Wagener.

Kleine Länderkunde mit der IGS

Auch die Gäste waren vom Fest der Kulturen begeistert. Anke und Uwe Höpker aus Berge beispielsweise, die ihren Fahrrädern nach Fürstenau waren, waren angetan von den vielen Köstlichen. die sie probieren konnten.

Bis in die frühen Abendstunden war ständig was auf der Bühne los. Zu den Mitwirkenden gehörten übrigens auch die Sängerin Irina Kichimasova, die russische Balladen erklingen ließ, sowie Schüler der IGS, die an Stellwänden die beteiligten Länder an der Veranstaltung präsentierten. Eine Tombola rundete das gelungene Fest ab.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN