Vor 50 Jahren gegründet Viele Gäste beim Jubiläum der Jugendfeuerwehr Fürstenau

Von Jürgen Schwietert

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Fürstenau Mit einem Tag der offenen Tür unter dem Motto „Wir stellen uns vor. Rund ums Schloss“ feierte die Jugendfeuerwehr Fürstenau ihr 50-jähriges Bestehen. Ein buntes Programm mit Experimenten und Vorführungen lockte große und kleine Besucher auf die Schlossinsel.

Zum Auftakt hießen Samtgemeindebürgermeister Benno Trütken und Bürgermeister Herbert Gans die Gäste willkommen. „Das Jubiläum ist ein wichtiges Ereignis für die Samtgemeinde“, betonte Trütken. Die Jugendfeuerwehren Fürstenau und Bippen, die kürzlich den 50. Geburtstag feierten, gehörten zu den ältesten Jugendwehren in der Region.

Trütken erinnerte an Kurt Seide und Ortsbrandmeister Heinrich Früke, die die Idee hatten, eine Jugendfeuerwehr zu gründen. Sein Dank galt allen, die sich für die Jugendfeuerwehr engagiert haben, besondere jedoch den Jugendfeuerwehrwarten. „Wir als Samtgemeinde pflegen ein sehr gutes Verhältnis zu den Feuerwehren und zu den Jugendfeuerwehren. Das ist uns ganz wichtig, denn bei Euch bekommen die Jugendlichen das vermittelt, was man heute als Sekundärtugenden bezeichnet. Sie werden zu zuverlässigen Jugendlichen herangebildet“, so Trütken.

Dass nicht nur die Fürstenauer Ortswehr von der Nachwuchsarbeit in der Jugendfeuerwehr profitiert, hob Josef Hemme, Ortsbrandmeister der Schwagstorfer Feuerwehr, hervor. „Viele Feuerwehren haben Probleme, Nachwuchs zu bekommen. Wir kennen diese Probleme nicht. Wir haben seit Jahren junge Leute in den Feuerwehren“, betonte er. Dieses sei der qualifizierten Nachwuchsarbeit zu verdanken.

Jugendfeuerwehrwart Felix Braun dankte seinem Team, den Sponsoren und den Mitgliedern der aktiven Feuerwehr für ihre Unterstützung – auch bei der Vorbereitung der Jubiläumsveranstaltung, bei der die Fürstenauer Feuerwehrkameraden bei einer Einsatzübung ihr Können zeigten.

Die Jugendfeuerwehr demonstrierte bei einer Einsatzübung, wie schnell sie brennendes Stroh löschen kann. Für die Kinder gab es Ponyreiten und Wasserspiele, Hüpfburg und einen von der katholischen Jugend betreuten Waffelstand. Für die musikalische Umrahmung der Kaffeetafel sorgte der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Fürstenau. Die Besucher konnten außerdem neue und alte Feuerwehrfahrzeuge aus der Nähe betrachten. Die DRK-Bereitschaft Osnabrück Nord war mit einem Rettungstransportwagen (RTW), die Landesverkehrswacht Niedersachsen mit einem Unfallfahrzeug vor Ort.


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