Dakar-Siegerin lobt Gelände Quadfans aus ganz Deutschland im Fürsten Forest

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Fürstenau. Mit mehr als 500 Fahrzeugen war das zweite deutschlandweite Quad-Treffen am letzten August-Wochenende auf dem Gelände des Freizeitparks Fürsten Forest jetzt ein voller Erfolg. Selbst die bekannte Rallye-Pilotin Jutta Kleinschmidt drehte auf dem ehemaligen Militärgelände in Fürstenau ein paar Runden.

„Das Gelände ist schon der Hammer“, betonte Jutta Kleinschmidt nach ihren ersten Runden in dem weitläufigen Gelände des Ferien- und Freizeitparks Fürsten Forest. Die in Monaco lebende Rennfahrerin gehört zu den weltweit erfolgreichsten Frauen im Motorsport. Als erste und bisher einzige Frau hat sie bisher eine Gesamtwertung der Rallye Dakar gewonnen. Bevor sie sich jetzt auf den Weg nach Fürstenau machte, hatte sie noch am 24-Stunden-Rennen „Off-Road-Gorm“ in Polen teilgenommen.

Auch ihre Copilotin Lina van de Mars, mit der sie über den ehemaligen Standortübungsplatz fuhr, war als Fernsehmoderatorin, Schlagzeugerin und Motorsportlerin kein unbekanntes Gesicht in Fürstenau. Die beiden Frauen fuhren mit einer 180 PS starken Rennversion ihres turbogeladenen Yamaha-Side-by-Side-Quads durch Wald und Sandkuhlen.

Vierradfreunde aus ganz Deutschland nahmen am Quad-Treffen im Fürstenauer Off-Road-Park teil. „Schlamm ist genug da“, riefen sich die Fahrer zu, die sich in kleinen Fahrzeuggruppen auf in das gut 300 Hektar große Off-Road-Gelände machten.

Ob Anfänger oder erfahrener Quadpiloten – die Gäste kamen auf ihre Kosten. Besonders beliebt waren die „Taxifahrten“, bei denen Besucher zusammen mit einem erfahrenen Fahrer die neuesten Quads im Geländeeinsatz erleben konnten. Zum Einsatz kamen dabei die neueren „Side-by-Sides“, in denen es möglich ist, quasi wie in einem Pkw angeschnallt neben dem Fahrer zu sitzen.

Mit zahlreichen neuen Fahrzeugen drehten die Fahrer der Händler zwei Tage lang Probefahrten und machten so kräftig Werbung für ihre Off-Road-Vehikel. Für die jüngsten Off-Road-Freunde stand ein Kinderparcours bereit, auf dem es etwas behutsamer zuging.

Viele Gäste nutzten die Campingplätze auf dem Gelände und zogen quasi gleich für drei Tage in den Freizeitpark ein. Neben Siegerehrungen und gemütlichen Grillabenden standen auch gesellige Aktionen wie ein 50-Meter-Beschleunigungswettbewerb oder ein Quadreifenweitwurf mit einem 35 Kilogramm schweren Rad auf dem Programm.

In diesem Jahr hatten die Quadfreunde das gesamte Gelände des Fürstenauer Freizeitparks exklusiv für sich gemietet, berichtete Larissa de Roo vom Team des Fürstenauer Freizeit- und Ferienparks. So war sichergestellt, dass keine anderen Fahrzeuge die Wege der Quadfahrer kreuzten. Ein eigenes Sicherheitsteam und die Helfer des Deutschen Rotes Kreuzes hatten dabei die Abläufe im Blick.

„Wir hatten uns wieder zum Ziel gesetzt, ein kameradschaftliches und attraktives Event für die ganze Familie zu veranstalten“, sagte Organisator Rainer Böhnke von der Firma Moto-Car-Wiesmoor. Zusammen mit den Teams von Bigairmax aus Monschau, Moto Point aus Brecht und Motorrad Hoffmann aus Niederaula hätten sie quasi seit dem ersten Treffen in Fürstenau die neue Veranstaltung organisiert. Dabei sei die Veranstaltung markenoffen. Seien es im vergangenen Jahr noch sieben Marken gewesen, die vertreten waren, hätten sich in diesem Jahr die Vertreter von 13 verschiedenen Marken auf den Weg nach Fürstenau gemacht.

Für die Organisatoren steht fest, dass es eine Neuauflage des Treffens in Fürstenau entweder im nächsten oder im übernächsten Jahr geben wird, so Rainer Böhnke.


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