Start der Innenstadtsanierung Pferdemarkt in Fürstenau wird zuerst optisch aufgewertet

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Am Pferdemarkt in Fürstenau sollen zusätzliche Parkplätze entstehen. Zudem kann die Fläche künftig auch für Veranstaltungen genutzt werden. Foto: Jürgen SchwietertAm Pferdemarkt in Fürstenau sollen zusätzliche Parkplätze entstehen. Zudem kann die Fläche künftig auch für Veranstaltungen genutzt werden. Foto: Jürgen Schwietert

Fürstenau. Die Stadt Fürstenau wird die Sanierung der Innenstadt baulich mit dem Ausbau des Pferdemarktes am Innenstadteingang beginnen. Das hat der Ausschuss für Wirtschaftsförderung, Stadtentwicklung und Digitales empfohlen und der Verwaltungsausschuss anschließend beschlossen.

Wie berichtet, hatten sich die Gremien bereits im Juni mit der Frage beschäftigt, mit damit befasst, mit welchem Projetzt die Sanierung beginnen soll. Die Verwaltung vorgeschlagen, mit der optischen Aufwertung des Pferdemarktes sowie der Schaffung zusätzlicher Parkplätze dort zu beginnen. Das stieß aber zunächst auf Vorbehalte in den Fraktionen, die die Entscheidung vertagten.

Planungsleistungen werden ausgeschrieben

Am 26. Juli dann trafen sich Vertreter der Werbegemeinschaft, der Politik sowie der Verwaltung, um den weiteren Ablauf der Sanierung erneut zu thematisieren. Ergebnis: Die Runde empfahl dem Fachausschuss, für die Ausschreibung der Planungsleistungen für den Pferdemarkt zu stimmen.

Wie Stadtdirektor Benno Trütken nun in der Sitzung des Ausschusses berichtete, sei das Thema noch einmal grundsätzlich beleuchtet worden, dass also ohnehin die drei Eingangsbereiche zur Innenstadt aufgewertet werden sollen und das der Mehraufwand für den Pferdemarkt lediglich fünf Prozent der gesamten Fördersumme in Höhe von 3,9 Millionen Euro für die Innenstadtsanierung ausmache. Ursprünglich seien 300000 Euro eingeplant gewesen, jetzt seien es 500000 Euro.

50 Parkplätze am Pferdemarkt

Da der Ausschuss der Empfehlung folgte, werden nun am Pferdemarkt rund 50 Parkplätze entstehen, die die Innenstadtbesucher während der Zeit der Sanierung der Große Straße nutzen können. Zudem steht die Fläche für Veranstaltungen zur Verfügung. Baubeginn ist wahrscheinlich Anfang 2019.

Weiterhin soll die Brachfläche, auf der die 2013 abgebrannte Apotheke am Markt stand und die inzwischen der Stadt gehört, während der Sanierungszeit als Multifunktionsgelände dienen. Dort kann dann geparkt oder Baumaterial abgelagert werden. Zudem ist geplant, dass leer stehende Haus an der Kleinen Straße abzureißen, um weiteren Platz zu gewinnen. Überdies wäre das Gelände als Zu- und Abfahrt über die Große Straße nutzbar. Wie das verträglich für Schwedenstraße möglich ist, soll geprüft werden.


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