Dolmetscher im Mittelpunkt Fürstenauer Café der Begegnung wieder gut besucht

Von Jürgen Schwietert

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In lebhaftem Gespräch: Sawssan Abdallah (Mitte), hier mit Monika Sander, Gisela Oltrogge und Antigone Mally (von links) sowie Herbert Gans, Wilhelm Huster und Wolfgang Broermann, engagiert sich für die Flüchtlinge unter anderem als Dolmetscherin für arabische Sprachen. Foto: Jürgen SchwietertIn lebhaftem Gespräch: Sawssan Abdallah (Mitte), hier mit Monika Sander, Gisela Oltrogge und Antigone Mally (von links) sowie Herbert Gans, Wilhelm Huster und Wolfgang Broermann, engagiert sich für die Flüchtlinge unter anderem als Dolmetscherin für arabische Sprachen. Foto: Jürgen Schwietert

Fürstenau. Ohne das Engagement ehrenamtlicher Helfer kann keine Integrationsarbeit gelingen, wurde beim jüngsten Café der Begegnung wieder deutlich. Als Kooperationspartner fungierten die Grundschule und der Kindergarten Schwagstorf mit Monika Sander und Ruth Sabelaus und ihren Teams.

„Das Café der Begegnung ist eine gute Einrichtung, um sich kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu kommen“, sagte Monika Sander, um sodann von den Grundschulkindern aus Syrien, die jetzt in Schwagstorf zur Schule gehen, zu berichten. Die Kinder besuchen die erste, zweite und vierte Klasse. Ihre Familie wohnt in Schwagstorf. Sander machte deutlich, dass es wichtig ist, sich entsprechend auszutauschen.

„Ich freue mich, dass sich nach wie vor in Fürstenau so viele Partner finden, die das Café der Begegnung betreuen und weiterhin auch gerne etwas für die Migranten und Einheimischen anbieten“, sagte Integrationsbeauftragte Antigone Mally, „wir haben uns zu einer Vorzeigekommune entwickelt.“

Zum Kreis der Ehrenamtlichen gehören auch die Dolmetscher. Antigone Mally selbst beherrscht die Sprachen des Balkan. Aus dem Arabisch sprachigen Raum kommen Sawssan Abdallah sowie Amina Demir und Ragai el Sharmaka. Sie unterstützen die Integrationsbeauftragte mit ihren Übersetzungen bei der Arbeit. Die Libanesin Sawssan Abdallah wohnt seit Sommer 1999 in Fürstenau. Ihr Mann ist seit etwa 30 Jahren bei der Firma Meurer Verpackungssysteme beschäftigt. „Frau Mally hat mich angesprochen, ob ich helfen könne. Und ich habe sofort zugesagt“, so Sawssan Abdallah.

Die beiden Frauen hatten sich zuvor durch ihre Kinder im Kindergarten kennengelernt. Sawssan Abdallah ist seit drei Jahren dabei und hilft auch bei Behördengängen und Arztbesuchen, bei Schulfragen und Veranstaltungen – so dem kommenden Fest der Kulturen, und ist immer dabei, wenn mit Flüchtlingen gearbeitet wird. Sie fühlt sich eingebunden in das Team der Helfer. Beim jüngsten Café der Begegnung waren auch Gäste aus Italien und Argentinien.


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