Mehr als 20 Bauwillige Pläne für neue Baugebiete in Berge sollen öffentlich ausgelegt werden

Von Jürgen Ackmann

Auf dem Bolzplatz an der Asterfeldstraße könnten im nächsten Jahr Wohnhäuser entstehen. Es geht um eine Fläche von knapp 10000 Quadratmetern. Foto: Jürgen AckmannAuf dem Bolzplatz an der Asterfeldstraße könnten im nächsten Jahr Wohnhäuser entstehen. Es geht um eine Fläche von knapp 10000 Quadratmetern. Foto: Jürgen Ackmann

Berge. Die Gemeinde Berge will Ende August im Rat die Pläne für das geplante Baugebiet an der Asterfeldstraße vorstellen. Auch das zweite Baugebiet an der Lingener Straße wird noch einmal Thema sein. Insgesamt geht es um die Schaffung von mehr als 20 Bauplätzen.

Wie berichtet, gibt es derzeit mehr als 20 Bauwillige in Berge. Allerdings fehlen derzeit geeignete Baugrundstücke. Das führte im April zu einer Diskussion im Rat, in der Bürger hinterfragten, warum die Gemeinde nicht Baulücken schließe und neue Baugebiete ausweise. Bürgermeister Volker Brandt machte deutlich, dass es gegenwärtig schwierig sei an Bauflächen heranzukommen. Viele Eigentümer hätten derzeit kein Interesse an einen Verkauf von Flächen.

15 bis 17 Bauplätze an der Lingener Straße

Ein schneller Zugriff auf Bauland gibt es gegenwärtig an der Lingener Straße. Dort können etwa 15 bis 17 Bauplätze in einem Verfahren nach Paragraf 13a des Baugesetzbuches – ein beschleunigtes Verfahren – ausgewiesen werden, sodass im nächsten Jahr eine Bebauung möglich wäre. Die Flächen gehören inzwischen der Gemeinde Berge. Eigentlich sollte der Plan bereits im Rahmen der Bürgerbeteiligung und unter Einbezug der Träger öffentlicher Belange ausgelegt werden, doch galt es noch, Fragen zur Kanalisation zu klären, wie Bürgermeister Volker Brandt mitteilte. Die Auslegung wird nun nach der Ratssitzung zusammen mit dem geplanten Baugebiet an der Asterfeldstraße erfolgen.

Aus Bolzplatz wird Baugebiet

Auch die gegenwärtige Bolzplatzfläche dort – knapp 10000 Quadratmeter – gehört der Kommune. Überdies befinden sich an der Straße Pappelweg weitere vier Grundstücke, die in die Planung einbezogen werden sollen. Hier wäre es ebenfalls möglich, im nächsten Jahr die Baureife herzustellen.

Weiterhin hat die Volksbank ein neues Baugebiet auf landwirtschaftlichen Flächen im Bereich des Pollerweges vorgeschlagen. Es geht insgesamt um fünf Hektar, von denen in einem ersten Schritt 1,5 Hektar realisiert werden sollen. Eine kurzfristige Umsetzung ist aber hier nicht möglich.


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