Sternwanderung am 11. August 2018 Jugendfeuerwehr Bippen feiert 50-jähriges Bestehen

Von Jürgen Schwietert

Stehen in einer langen Tradition: die Mitglieder der Jugendfeuerwehr im Jubiläumsjahr. Foto: Freiwillige Feuerwehr BippenStehen in einer langen Tradition: die Mitglieder der Jugendfeuerwehr im Jubiläumsjahr. Foto: Freiwillige Feuerwehr Bippen

Bippen. Die Jugendfeuerwehr Bippen begeht in Kürze ihr 50-jähriges Bestehen. Sie wurde am 16. September 1968 gegründet. Gefeiert wird am 11. August 2018 mit einer Sternwanderung und einem bunten Programm.

Erste Jugendfeuerwehrwarte der Bippener Jugendfeuerwehr (JF) waren Klaus Hälßig und Willi Fenstermann; Ortsbrandmeister seinerzeit Werner Böning. Zahlreiche junge Kameraden aus den fünf Jahrzehnten leisten jetzt ihren Dienst bei den Aktiven. Das gesamte Kommando der Freiwilligen Feuerwehr Bippen ist aus der JF hervorgegangen. „Die JF hat uns immer viel gebracht und bringt uns nach wie vor viel“, freut sich Ortsbrandmeister Wilfried Peters.

Nicht aus dem Dorfleben wegzudenken

Die JF Bippen gehört zum öffentlichen Leben in der Gemeinde Bippen. Egal, ob es ums Müllsammeln oder um ausrangierte Tannenbäume geht. Die Nachwuchslöscher sind dabei. Weiterhin engagieren sie sich in den Sommerferien für die zuhause gebliebenen Kinder. Und im Herbst helfen sie dem Kindergarten beim Umzug zu St. Martin. „Es haben sich immer wider engagierte Kameraden gefunden, um die Jugendfeuerwehr zu führen“, erzählt Wilfried Peters. Jugendfeuerwehrwart zu sein bedeute, einen Großteil seiner Freizeit für die Nachwuchslöscher zu opfern und auch immer da zu sein, wenn Sirenen und Funkalarmempfänger rufen. An die Gründungszeit erinnert sich auch Willi Fenstermann noch gut, der damals zusammen mit Klaus Hälßig zu den Männern der ersten Stunde gehörten. Mit 19 Jungen begann es seinerzeit, erinnert er sich. „Die Gemeinde hat die Jugendfeuerwehr von Anfang an unterstützt“, betonte er. Sie habe aber auch festgelegt, dass immer mindestens zwei Betreuer mit dabei sind.

In den aktiven Dienst übernommen

Fast in jedem Jahr werden aus der JF junge Leute in den aktiven Dienst übernommen. Sie stellen sicher, das es keine Nachwuchsprobleme gibt. Damals war auch Helmut Schmidt als drittes JF-Mitglied dabei, der noch immer aktiv ist und als Zugführer bei der Feuerwehrbereitschaft Nord die in Bippen stationierte Feldküche unter sich hat. Und auch Bürgermeister Helmut Tolsdorf hat sich seine ersten Meriten schon in der Jugendfeuerwehr erworben. Bis 1974 war Willi Fenstermann dabei. Dann übergab er sein Amt an Andreas Vogel, den späteren stellvertretenden Ortsbrandmeister. 1980 löste sein Sohn Thomas Vogel ihn ab. Thomas Vogel rückte nach drei Jahren zum Chef auf und führte die JF bis 1992. In diesem Jahr übernahm Dietholf Kesse das Amt. Da war er auch schon neun Jahre mit im Team. Stellvertretende JF-Warte waren Stefan Rodefeld und Jürgen Schmidt. 1998 kam mit Olaf Wilde, Holger Wissmann und Maik Brinkhaus eine neues Team ans Ruder. Drei Jahre später übernahm Stefan Rodefeld die Verantwortung. Holger Wissmann wurde bestätigt; Christian Feldmann kann neu hinzu. 2004 rückte Feldmann an die Spitze; sein Stellvertreter blieb Holger Wissmann. André Leppich und Henrik Kesse übernahmen 2007 die Ämter. Ab 2010 leitete Florian Gösling für sechs Jahre die Geschicke der Nachwuchslöscher. In den ersten drei Jahren wurde er noch von Henrik Kesse, in den letzten drei Jahren von Fabian Plagge unterstützt.

Vorbereitungen für Jubiläum laufen

Jetzt ist Marius Renzelberg seit 2016 Jugendfeuerwehrwart. Fabian Plagge ist nach wie vor dabei. Gemeinsam werden sie als Jubiläumsveranstaltung die Sternwanderung der Jugendfeuerwehren aus dem Altkreis Bersenbrück am 11. August 2018 organisieren. Stolz sind sie darauf, dass alle zehn JF aus dieser Region dabei sind. Die Veranstaltung beginnt um 9 Uhr. Für 14 Uhr ist die Siegerehrung geplant. Gemeinsam wird dann noch zusammen mit den Bippener Vereinen der 50. Geburtstag gefeiert. „Es gibt ein Programm für große und keine Gäste“, betonte Wilfried Peters. Ehrungen und Grußworte seien auch vorgesehen. Die Feldküche sorge zudem dafür, dass niemand Hunger leiden müsse. Und Helmut Schmidt werde dabei bestimmt auch fünfzig Jahre zurückdenken.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN