Gemeinsam ins Wellness-Hotel Schwagstorfer „Holzfäller“ kegeln seit 40 Jahren

Von Maria Kohrmann-Unfeld

Vor dem historischen Fachwerkgiebel des Bauernhauses der Familie Barkmann stellen sich die „Holzfäller“ zum Jubiläumsfoto auf. Foto: Maria Kohrmann-UnfeldVor dem historischen Fachwerkgiebel des Bauernhauses der Familie Barkmann stellen sich die „Holzfäller“ zum Jubiläumsfoto auf. Foto: Maria Kohrmann-Unfeld

mkun Schwagstorf. Seit nunmehr 40 Jahren treffen sich die „Holzfäller“ an jedem vierten Sonntag im Monat auf der Kegelbahn der Gaststätte Reinermann in Schwagstorf.

Mit dem Schlachtruf „Gut Holz“ versuchen sechs Paare ihrem Vereinsnamen „Holzfäller“ gerecht zu werden, indem sie möglichst viel Holz mit der Kugel treffen. Ihr Vereinsjubiläum feierten sie kürzlich auf dem Hofgelände der derzeitigen „Kegeleltern“ Reinhilde und Josef Barkmann. Ein großes Schild mit der Aufschrift „Holzfäller“ an der Hofeinfahrt wies auf das Jubiläum hin. Bei strahlendem Sonnenschein saßen alle zwölf Vereinsmitglieder im romantischen Bauerngarten an einer festlich gedeckten Kaffeetafel und schwelgten in Erinnerungen. Zur Feier des Tages trugen sie alle ihre Krawatten mit dem Vereinslogo, die Maria Gärke seinerzeit eigens für besondere Anlässe genäht hatte.

Auch die Fürstenauer Stadtführerin Bendine Ziepelding schaute vorbei, um den „Holzfällern“ zum Jubiläum zu gratulieren. Sie hatte eine „Chronik“ dabei und gab daraus einige lustige Begebenheiten zum Besten, gespickt mit diversen Trinksprüchen und edlen Tropfen.

Mit der Autofähre bis nach England

Zu den Gründungsmitgliedern des Kegelklubs gehören Reinhilde und Josef Barkmann, Maria und Josef Gärke sowie Marlies und Rainer Möller. Im Laufe der Jahre gesellten sich Christa und Ludwig Duisen, Irmgard und Bernhard Heile sowie Ingrid und Hans Hussart dazu. Natürlich nahmen die „Holzfäller“ auch am Pokalkegeln teil, wobei Marlies Möller schon einmal als beste Einzelkeglerin hervorging. Hans Hussart gelang der seltene Wurf „Acht ums Vordereck“.

„Viel Spaß haben wir immer bei unseren jährlichen Kohlgängen“, schwärmt Kegelmutter Reinhilde Barkmann, die ihr Amt zusammen mit ihrem Ehemann turnusmäßig im nächsten Jahr an ein anderes Paar abgibt. Reisefreudig sind sie alle. So unternahmen sie Kegeltouren an die Nord- und Ostsee, schlugen im Ahrtal ihr Zelte auf, reisten mit der Autofähre nach England und vergnügten sich in einem Wellness-Hotel im Knüllwald in Hessen. Eine Flughafenbesichtigung stand auch schon mal auf dem Programm. Man darf gespannt sein, wohin die nächste Reise der „Holzfäller“ geht.


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