Auch die DLRG mit im Boot Viele Gäste beim Familien-Spaß-Badetag in Fürstenau

Von Maria Kohrmann-Unfeld

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mkun Fürstenau. Großen Spaß hatten die vielen Gäste beim ersten Familien-Spaß-Badetag in Fürstenau, zu dem das Team des Freibades eingeladen hatte. Bei stabiler sonniger Wetterlage war der große Hindernisparcours die Attraktion des Tages.

Aber auch im Nichtschwimmer gab es Wasserspielgeräte, mit denen sich Eltern und Kinder gleichermaßen vergnügten. Das Team der Kinderkrebshilfe sorgte für Kaffee und selbst gebackenen Kuchen.

Die Idee zu dem Familiennachmittag hatten Schwimmmeister Reiner Reuter und seine Kollegin Birgit Möller. Nachdem die Samtgemeinde grünes Licht für die Veranstaltung gegeben hatte, war auch die DLRG-Ortsgruppe sofort mit im Boot. Ausschlaggebend war das bevorstehende DLRG-Jubiläum im August. „Dieser Spieletag ist quasi ein Geschenk für die vielen aktiven Kinder in der DLRG-Ortsgruppe, die regelmäßig an den Trainingsstunden teilnehmen“, so Reiner Reuter. Finanziert werde der Hindernisparcours je zur Hälfte vom Freibad-Budget der Samtgemeinde Fürstenau und der Jugendpflege in Zusammenarbeit mit Stefan Bartling. Dabei zahlten die Badegäste lediglich den normalen Eintritt ohne Aufpreis. Auch Samtgemeindebürgermeister Benno Trütken genoss den Nachmittag gemeinsam mit den zahlreichen Besuchern: „Das hier ist eine sehr familienfreundliche Aktion“, betonte er.

Parcours der Osnabrücker Stadtwerke geliehen

Im Vorfeld gab es für die Organisatoren viel zu tun. „Von den Stadtwerken Osnabrück haben wir den Parcours geliehen. Ein erfahrener Mitarbeiter ist eigens angereist, um das Gerät während der Aktion gemeinsam mit uns zu überwachen“, erklärte Reuter.

Viele Ehrenamtliche der DLRG-Ortsgruppe übernahmen die Aufsicht an diesem Nachmittag. „Die Schwimmmeister haben uns angesprochen. So können wir unseren Mitgliedern und Betreuern mal eine tolle Abwechslung bieten“, freute sich Walter Möller von der DLRG. Und Gerd Hustede stellte fest: „Wenn wir die Kinder nicht dazu bewegen können, ins Freibad zu kommen, werden sie das als Erwachsene später auch nicht mehr tun.“

Team der Kinderkrebshilfe serviert Kuchen

Auf allen Vieren oder aufrecht stehend balancierten die Badegäste den aufblasbaren Hindernisparcours entlang – eine wackelige Angelegenheit. Mal sprangen sie vom „Sprungturm“ ins kühle Nass oder sie hangelten sich mithilfe einer Trapezschaukel von Hindernis zu Hindernis. Im Wasser landeten sie alle.

Auch im Nichtschwimmer ging es hoch her. Da gab es eine zusätzliche Wasserrutsche. Überdimensionale bunte Würfel trieben auf dem Wasser, und überall gab es kleine Boote, Schwimmmatten und große Schwimmreifen. Ein Vater schob seine beiden Kinder in einem Miniboot an, die vor Vergnügen kreischten. „Alles einwandfrei hier“, kommentierte er. Maik Sabelhaus hatte kurzerhand seine ganze Familie zur Geburtstagsparty ins Freibad eingeladen. „Die Frauen von der Kinderkrebshilfe waren total flexibel und haben sogar den Geburtstagstisch liebevoll dekoriert“, staunte seine Ehefrau. Losverkäufer waren für die DLRG unterwegs, und manch einer gewann einen schönen Geldpreis. Die beiden Freunde Justus und Justin probierten ihre Geschicklichkeit auf dem großen Hindernisparcours aus: „Das war lustig“, meinten beide begeistert. Auch die ältere Generation hatte es sich auf der grünen Wiese bequem gemacht und sah dem bunten Treiben zu.

Wiederholung im nächsten Jahr schon geplant

„Nächstes Jahr wiederholen wir den Familien-Spaß-Badetag auf jeden Fall. Dann haben wir noch andere Spielgeräte, wie zum Beispiel die Riesen-Wasserrutsche“, versprach Birgit Möller.


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