Häuslebauer können starten Baugebiet Kollenpohl in Fürstenau ist jetzt baureif

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Noch sind die Parzellen unbebaut im Neubaugebiet Kollenpohl im Norden Fürstenaus. Nach der Abnahme der Erschließungsarbeiten können die Häuslebauer nun endlich loslegen. Foto: Mirko NordmannNoch sind die Parzellen unbebaut im Neubaugebiet Kollenpohl im Norden Fürstenaus. Nach der Abnahme der Erschließungsarbeiten können die Häuslebauer nun endlich loslegen. Foto: Mirko Nordmann

Fürstenau. Jetzt kann es losgehen. Am Mittwochnachmittag erfolgte die offizielle Abnahme der Erschließungsarbeiten im neuen Wohnbaugebiet Kollenpohl. Damit können die Häuslebauer anfangen, ihre neue Eigenheime zu errichten.

Die Endabnahme von Erschließungsarbeiten in einem Neubaugebiet kann eine schweißtreibende Angelegenheit sein. Zumindest wenn sie unter sengender Sonne bei Temperaturen um die 35 Grad erfolgt. Trotzdem nahmen die Vertreter von Stadtverwaltung, Landkreis Osnabrück, Wasserverband Bersenbrück, Kreissparkasse Bersenbrück sowie einige Mitglieder des städtischen Bau- und Planungsausschusses die nun abgeschlossenen Bauarbeiten genau unter die Lupe.

Das neuen Wohnbaugebiet Kollenpohl im Norden der Stadt ist mit Regen- und Schmutzwasserkanälen durchzogen und mit einer Baustraße erschlossen worden. Außerdem wurde ein Regenrückhaltebecken angelegt. Begonnen hatten die Arbeiten im November 2017.

Rund 752.000 Euro hat die Erschließung des neuen Wohnbaugebietes mit 60 Bauplätzen mit Größen zwischen 500 und 900 Quadratmetern gekostet. Von dem Gesamtbetrag muss die Stadt Fürstenau 263.000 Euro für die Baustraße sowie knapp 116.000 Euro an den Wasserverband zahlen. Außerdem hat die Stadt zwei Zufahrten zum Neubaugebiet anlegen lassen. Für die Zuwegung von der Konrad-Adenauer-Straße und eine weitere Zufahrt aus Richtung der Ettenfelder Straße, die später wieder entfernt wird, zahlt die Stadt noch einmal insgesamt 29.000 Euro. „Das hat Extrageld gekostet. Dafür haben wir aber eine ausgewogene Lösung hinbekommen, ist Trütken davon überzeugt, dass sich die Belastungen durch Baufahrzeuge im Bereich südlich des Neubaugebiets in Grenzen hält.

„Wir hätten sie gerne schon früher gehabt und sind sehr froh, dass es jetzt endlich losgehen kann“, sagte Stadtdirektor Benno Trütken bei der Annahme der Baustraße und dankte der Baufirma Peters und dem Ingenieurbüro Westerhaus. Dem Dank schloss sich Markus Mönsters vom Wasserverband Bersenbrück gerne an. Die Zusammenarbeit mit der Stadt und den beteiligten Firmen sei gut gewesen. „Wir vom Wasserverband sind gut zufrieden“, sagte der Projektleiter.

Die Stadt Fürstenau hat zwei ihrer fünf Grundstücke im Neubaugebiet bereits verkauft. 42 der 60 Parzellen bietet die Kreissparkasse Bersenbrück für einen Quadratmeterpreis von 45 Euro – vermessen und unerschlossen – an. „Die Vermarktung ist überraschend gut angelaufen“, sagte Bernd Heinemann, Vorstandssprecher der Kreissparkasse Bersenbrück. Elf Grundstück seien bereits verkauft, fünf weitere sind derzeit verbindlich reserviert, teilte Immobilienmakler Gerd Steinkamp mit.

Die Zusammenarbeit zwischen Stadt und Kreissparkasse sei ein Gewinn für alle Seiten, betonte Heidemann. Die große Nachfrage nach Bauplätzen im Kollenpohl sei gut für die Demografie in der Stadt. „Wir sind Trendumkehrsieger“, bestätigte Benno Trütken, dass die aktuellen Prognosen mit einem Einwohnerzuwachs für Fürstenau rechnen. Und der Stadtdirektor hat gleich einige Pluspunkte für Fürstenau parat: Betreuungs- und Bildungsangebote „von der Krippe bis zum Abitur“ mit den besonderen Angeboten rund ums Pferd als Alleinstellungsmerkmal der IGS seien vor Ort vorhanden. „Mitten im Grünen, aber trotzdem alles da“, lockt Trütken nach Fürstenau. Denn falls die Bauplätze im Kollenpohl alle verkauft sind, hat die Stadt noch Potenzial. „Wir wollen das aber mit Augenmaß verwirklichen“, sagte er. Sparkassendirektor Heidemann signalisierte bereits, dass er großes Interesse daran habe, „auch den nächsten Schritt gemeinsam zu gehen“.


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